Wilson hofft auf neue Partner in China

Nicht nur die Hersteller erwarten sich viel vom neuen WM-Lauf in China, auch M-Sport-Chef Malcolm Wilson sieht für seine Firma neues Kundenpotenzial und einen Hersteller als möglichen Partner.

21. Oktober 2015

Michael Heimrich

Die Rallye-WM bewegt sich gen Osten. Ab 2016 kommt der seit langem geforderte WM-Lauf in China dazu. Auf dem größten Automobilmarkt der Welt wollen sich die Hersteller mit ihren Top-Sportlern präsentieren und potenzielle Kundschaft begeistern. Auch M-Sport-Chef Malcolm Wilson sieht einen neuen Absatzmarkt, schließlich muss er Ausgaben von rund einer Millionen Euro kompensieren, die ihn der zusätzliche Überseelauf kostet.
„Ich muss das als Invest sehen und hoffen, dass wir M-Sport in China als verlässlichen Partner bekannt machen, sowohl für unser Kundengeschäft, als auch interessierte Hersteller. Um unsere Leistungsfähigkeit darzustellen wird M-Sport auch weiter World Rally Cars entwickeln“, erklärte Wilson gegenüber ‚Motorsport aktuell’.
Noch fehlt Wilson ein neuer Hersteller an seiner Seite, deshalb wird er weiterhin auf den Ford Fiesta als Basis setzen. Die Entwicklung des neuen WRC, der 2017 debütieren wird, hat längst volle Fahrt aufgenommen. Nach der Änderung des Reglements werden die Fahrzeuge deutlich spektakulärer als bisher. Wilson kann seine Vorfreude nicht verheimlichen: „Die Eckdaten der künftigen WRCs versprechen echte Traumautos. Das Basismodell ist klar zu erkennen, dennoch werden sie super sexy sein.“

Scharfe Kritik an Korsika

Einziger Wermutstropfen für Wilson beim Blick in die Zukunft: Der Ausbau des WM-Kalenders von 13 auf 14 Läufen. Er hätte es lieber gesehen, wenn man Korsika gestrichen hätte. „Die Rallye ist einfach nicht mehr zeitgemäß und damit unnötig“, findet er klare Worte für den französischen WM-Lauf. „Wir hatten einen schlechten Serviceplatz bei einer Kleinstadt, kaum Übernachtungsmöglichkeiten und so weiter. Ablauf und Aufwand sind für mich nicht akzeptabel. Zudem waren so gut wie keine Leute vor Ort. Es ist schon enttäuschend, wenn am Freitagabend Elfyn Evans die Rallye anführt und an unserem Service nicht ein Zuschauer steht. Eine Topliga muss globaler denken und sich anders präsentieren – da sind sich Hersteller und Promoter einig.“

VIDEO: Highlights Rallye Korsika


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