Was macht Richard Burns?

Noch führt Richard Burns die Weltmeisterschaft an, doch der Brite erwartet einen spannenden Kampf um die Spitze in der Gesamtwertung.

16. Juli 2003

Michael Heimrich

Mit nur noch einem Punkt Vorsprung führt der Peugeot-Pilot die Gesamtwertung in der Rallye-Weltmeisterschaft 2003 an. Nach dem Ausfall in Zypern konnte Verfolger Carlos Sainz bedrohlich nah aufschließen und Burns ist sich sicher, dass es in diesem Jahr an der WM-Spitze sehr spannend zugehen wird.

„In der Meisterschaft geht es jetzt sehr eng zu“, erklärte der Brite. „Jeder der Topfahrer hat die Chance zu punkten und durch das neue Punktesystem steigt der Druck. Für meinen Geschmack ist es nun spannend genug, aber ich denke es wird so über die Saison gehen und wir dürfen uns auf ein spannendes Finale in Wales freuen.“

In der vergangenen Saison konnte Richard Burns in Deutschland wertvolle Punkte sammeln. Auch für die diesjährige Ausgabe hat er sich einiges vorgenommen, bleibt zunächst aber zurückhaltend. „Durch die verschiedenen Charakteristiken der Strecken in den drei Rallye-Regionen ist diese Veranstaltung sehr anspruchsvoll. In diesem Jahr ist es sogar noch schwieriger, weil verschiedene Streckentypen in den unterschiedlichen Regionen am gleichen Tag gefahren werden. Wenn das Auto zu 100% für die normalen Straßen abgestimmt ist, dann passt es nicht zu den Strecken auf dem Militärgelände. Auch für die Mechaniker bringt das viel Arbeit, denn wir müssen mehrfach am Tag die Abstimmung verändern. Es ist eine Herausforderung und ich freue mich darauf.“

Bereits zwei Wochen später geht es nach Finnland, zur wohl spektakulärsten Rallye im gesamten WM-Kalender. Die Vorbereitung auf diesen Event laufen bereits auf Hochtouren, aber Burns meldet leichte Zweifel über seine Siegchancen an. „Wir haben in den vergangenen Wochen auch in Finnland getestet. Die Abstimmung unseres Autos ist dabei kaum geändert worden und wenn wir unseren Vorsprung gegenüber den anderen nicht verlieren wollen, dann sollten wir möglichst bald ein neues Fahrzeug bekommen. In Finnland erwarte ich einen starken Marcus Grönholm, aber auch Markko Märtin zählt zu den Favoriten.“

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