VW: 2014 müssen die Zahlen passen

Bislang hat sich Volkswagen bis 2015 zum WM-Programm bekannt. Dann läuft das dreijährige Projekt aus. Über eine Fortsetzung wird im kommenden Jahr gesprochen, bis dahin müssen einige Dinge besser laufen.

31. Mai 2013

Michael Heimrich

Sportlich gesehen läuft es für Volkswagen in der Rallye-WM optimal. In ihrer ersten vollen Saison liegen die Wolfsburger in der Fahrer- und Herstellerwertung auf dem ersten Platz. Trotzdem macht sich Unzufriedenheit breit. Zu wenige Menschen nehmen weltweit von diesen Erfolgen Notiz, die Vermarktung der Weltmeisterschaft lahmt weiterhin, trotz des neuen Promoters Red Bull. Vor allem die breite Masse im Fernsehen wird nicht erreicht.

Eine Baustelle bleibt die Neuausrichtung des Kalenders. Weil einige Veranstalter bislang noch keinen Vertag mit dem neuen Promoter geschlossen haben, wird der FIA Weltrat erst Ende Juni eine endgültige Liste vorliegen haben, über die man anschließend abstimmen kann. China und Brasilien stehen für einen WM-Aufstieg in den Startlöchern und sind auf Seiten der Hersteller gern gesehene Austragungsorte, allerdings bereiten organisatorische Hürden allen Beteiligten große Kopfzerbrechen.
Auch die weitere Entwicklung der Rallye-WM wird intern eifrig diskutiert. FIA und Promoter arbeiten an einem Aktionsplan, um eine neue Zehnjahresstrategie aber der zweiten Saisonhälfte umzusetzen "Wir haben eine Vielzahl von radikalen Ideen, die wir besprechen werden", erklärte eine Quelle gegenüber Autosport. "Allerdings wurde uns mitgeteilt, dass im Juni nichts kommen wird. Aber nach dem Treffen der WM-Kommission im August soll etwas geschehen und wir erwarten, dass dann unsere Fragen beantwortet werden."

Nicht nur bei Volkswagen ist man auf die Bekanntgabe der neuen Vermarktungswege gespannt. Auch bei Citroën und Neueinsteiger Hyundai hat man großes Interesse, dass der Gegenwert zum eingesetzten Motorsportbudget stimmt. Ändern muss sich dringend etwas. Bei VW wird im kommenden Jahr über die Fortsetzung des Rallye-Programms entschieden, dann liegen alle Zahlen auf dem Tisch und die Weltmeisterschaft muss sich gegen andere globale Sportarten und Einsatzmöglichkeiten behaupten.

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