Vorfreude auf Argentinien

Der erste Übersee-Auftritt der Saison führt den Tross der Rallye-Weltmeisterschaft in eine wahre Hochburg des staubigen Sports.

21. April 2009

Michael Heimrich

Die Rallye Argentinien (23. bis 26. April), fünfter von zwölf Saisonläufen, gilt wegen ihrer vielen leidenschaftlichen Fans und der äußerst abwechslungsreichen Wertungsprüfungen als einer der beliebtesten Events des WRC-Kalenders.

Mikko Hirvonen vergleicht die Begeisterung der südamerikanischen Drift-Aficionados gar mit der seiner Rallyeverrückten finnischen Landsleute. „Bei uns zuhause stehen zwar noch etwas mehr Menschen an den Strecken, doch die Begeisterung der Südamerikaner ist unschlagbar“, bekennt der 28-jährige Hirvonen, derzeit WM-Zweiter. „Trotz aller Konzentration siehst du aus dem Auto, wie sie jubeln und Fahnen schwenken.“

Der erklärte Argentinien-Fan betont die Verschiedenartigkeit der 23 Prüfungen über zusammen 331,8 Kilometer: „Die Straßen sind schnell und teils extrem eng, dazu immer wieder unterbrochen durch Sprünge und Wasserdurchfahrten. Der Straßenbelag ist recht weich und entwickelt bei der zweiten Passage bereits tiefe Spurrillen. Da in Südamerika der Herbst begonnen hat, kann uns von warm bis nasskalt fast jede Witterung erwarten. Gerade auf die Flussquerungen müssen wir achten. Unser Ford Focus WRC kommt damit aber sehr gut zurecht – wenn wir die Wasserdurchfahrt richtig treffen, können wir voll auf dem Gas bleiben.“

Die Route der Rallye Argentinien wurde gegenüber den Vorjahren stark verändert, um eine kompaktere Veranstaltung zu ermöglichen. Ein Höhepunkt im doppelten Sinne bleiben jedoch die berühmten Gebirgs-WP „El Condor“ und „Giulio Césare“, die das Feld am Samstag bis auf 2.195 Meter Höhe führen und deren enge und steinige Pfade keinen Fehler verzeihen. An drei Abenden steht eine Showprüfung in Córdobas Fußball-WM-Stadion von 1978 auf dem Programm.

Rückblick: Die Bilder der Rallye Argentinien 2008…

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