Vollbremsung von BMW/Mini

Am Freitag soll es soweit sein. BMW/Mini will offiziell das Ende der Partnerschaft mit Prodrive bekannt geben. Dennoch sollen die Werksautos nicht sofort aus der Rallye-WM verschwinden.

1. Februar 2012

Michael Heimrich

Wie gut informierte Kreise berichten, bereitet BMW/Mini den Versand der offiziellen Mitteilung über das Ende der Zusammenarbeit mit Prodrive vor. Am Freitag soll die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass man künftig nicht mehr mit der Motorsportschmiede von David Richards zusammenarbeiten wird.

Es bleibt abzuwarten, ob die Münchner gleichzeitig verraten, wie die Details der Trennung aussehen und wer künftig die Werksautos in der Rallye-WM betreut. BMW/Mini möchte durch die weitere Teilnahme die Homologation der Autos sichern, auch um die bestehenden Kundenautos konkurrenzfähig zu halten. In diesem Zusammenhang wird über die Verpflichtung von Motorsport Italia als neuer Einsatzpartner gerüchtelt.

Die kommende Trennung ist für David Richards eine herbe Niederlage. Vor einem Jahr wurde das ehrgeizige Projekt mit dem John Cooper Works WRC aus der Taufe gehoben, trotz des großen internen Widerstands bei Mini, der nicht nur durch BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson gebrochen wurde. Richards hatte den Mini-Zweiflern versprochen, das nötige Jahresbudget von kolportierten 15 Millionen Euro durch Sponsoren abzudecken. Doch es gelang ihm nicht, zahlungskräftige Partner an Bord zu holen, trotz der vermeintlichen Strahlkraft der Marke "Mini". Immer wieder kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Prodrive und BMW, weil Löcher im Budget nachträglich gestopft werden sollten. Kurz vor Weihnachten riss in München offensichtlich der letzte Geduldsfaden, das Ende der Prodrive-Mini-Ehe war besiegelt.

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