Toyota und Citroën setzen auf extreme Abstimmung

Beim ersten reinen Asphaltlauf des Jahres gehen die Teams in Sachen Kraftverteilung unterschiedliche Wege.

28. März 2019

Michael Heimrich

Auf Korsika haben Citroën und Toyota eine Gemeinsamkeit. Beide verteilen die Kraft in ihren World Rally Cars im Verhältnis von 28 (vorne) zu 72 (hinten). Es ist die extremste Variante, die aus den bärenstarken Allradlern fast schon einen Hecktriebler macht. Diese ‚Rundstrecken-Abstimmung‘ ist perfekt für die unzähligen Kurven auf der Mittelmeerinsel. Aber die Sache hat einen Haken.

„Weil wir Korsika und Deutschland verlinkt haben, müssen wir mit dieser Kraftverteilung auch in den Weinbergen an der Mosel fahren. Dort ist es aber ein Nachteil, denn in den engen und oft verschmutzten Ecken brauchen wir auch viel Kraft auf der Vorderachse“, erklärt Citroën-Fahrer Esapekka Lappi.

Bei Toyota wollte man sich auf Nachfrage nicht dazu äußern, sondern erklärte nur, dass man sich dieser Problematik bewusste gewesen sei. Gut möglich, dass sich das japanische Team eine andere Lösung einfallen ließ.

Die beiden anderen Werksteams wählten bei der Abstimmung ihrer Fahrzeuge weniger extreme Werte. Hyundai wird bei 32/68 vermutet und M-Sport soll bei 30/70 liegen.

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