Toyota plant keine Testeinsätze

In den kommenden zwei Jahren wird sich Toyota auf die Entwicklung des Yaris WRC konzentrieren. Gleichzeitig muss eine Mannschaft gebildet werden, die schlagkräftig genug ist, um Klassenprimus Volkswagen Paroli zu bieten. Es scheint jedoch ein Sprung ins kalte Wasser zu werden.

17. Februar 2015

Michael Heimrich

Die Rückkehr von Toyota in die Rallye-WM gibt der Topliga einen gewaltigen Schub. Der größte Automobilhersteller der Welt will ab 2017 wieder mitmischen, zu einem Zeitpunkt, wenn das neue technische Reglement der World Rally Cars in Kraft tritt. Wie dieses im Detail aussehen wird, ist aktuell weiterhin unklar. Doch bei Toyota macht man sich keine Sorgen.
„Wir waren in die Diskussionen eingebunden und sind mit deren Verlauf zufrieden. Wir hörten, dass es keine gravierenden Änderungen geben wird“, so Toyota Motorsport Manager Alastair Moffatt. „Wir sind nicht in die Verhandlungen mit Wünschen oder gar Forderungen eingestiegen. Wir haben unseren Einstieg auf Grundlage der jetzigen Meisterschaft entschieden. Wir haben eine Idee, wie es künftig laufen soll und diese stimmt mit den anderen Herstellern überein.“
Auch wenn Toyota erst jetzt offiziell das Yaris-WRC-Projekt abgesegnete, so liefen die Vorbereitungen bei der Toyota Motorsport GmbH (TMG) seit Monaten auf Hochtouren. Die Strukturen stehen und müssen nicht wie bei Hyundai völlig neu geschaffen werden. „Ganz oben steht unser Firmenchef Yoshiaki Kinoshita, der auch das WEC-Team leitet. Unser Technischer Direktor ist Pascal Vassilon. Als Projektmanager wurde Emanuele Battisti eingesetzt. Jack de Keijzer von Motorsport Italia koordiniert die Tests und ist Teammanager. Es ist die gleiche Struktur, die auch unser Team in der Langstrecken-WM hat“, erklärt Moffat, der auch in anderen Bereichen bereits Vollzug verkünden kann. „Wir haben bereits die Leute, die verantwortlich für Motor, Chassis und alles andere sind. Wir denken, wir haben eine Struktur, die funktioniert. Es ist Teil der Toyota-Philosophie, eigene Leute einzubinden und diese Mitarbeiter aufzubauen, als Leute von irgendwoher einzukaufen. Im letzten Jahr hat Motorsport Italia die Testarbeit übernommen und diese Aufgaben werden von Köln aus gemacht und wir stellen die Mechaniker dafür.““
Bleibt die Frage, ob Toyota bereits vor dem offiziellen WM-Einstieg im Januar 2017 ein paar Test-Einsätze in der Topliga bestreiten wird? „Nein, wir werden nur testen“, so Moffatt. „Wir planen aktuell auch sonst keinen Start in irgendeinen Wettbewerb bis wir in der Weltmeisterschaft dabei sind.“ 

VIDEO: Toyota WRC Comeback

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