Toni Gardemeister: „Fabia WRC braucht noch Zeit“

Erste Gelegenheit für Skoda-Pilot Toni Gardemeister sein neues World Rally Car zu fahren. Nach der dreitägigen Testreihe in Italien zog der Finne ein erstes Fazit.

20. März 2003

Michael Heimrich

In langsamen Kurven sei das Auto fast perfekt, erklärte der Finne, der Fabia ist in diesen Abschnitten deutlich schneller als der Octavia. In schnelleren Passagen läge das Auto aber deutlich unruhiger. Generell vergleicht Gardemeister das neue Auto mit dem Peugeot 206 WRC, den er 2001 während der Rallye Monte Carlo und in Schweden fahren konnte.

Nicht ganz problemlos verlief die Testreihe in Italien, denn immer wieder unterbrachen Getriebeprobleme die Arbeiten des Skoda-Teams. Gardemeister konnte dennoch verschiedene Einstellungen an der Aufhängung und den Differenzialen ausprobieren und zog am Ende ein knappes Fazit: „Der Fabia ist schnell, aber wir werden noch einige Zeit brauchen.“

Das man das neue Auto erst dann einsetzen werde, wenn es wirklich ausgetestet ist, hatte Skoda-Sportchef Petr Kohoutek bereits mehrfach betont. Insider vermuten, dass die Tschechen das Fabia WRC in der zweiten Saisonhälfte zum Einsatz bringen.

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