Super-Seb setzt neue Bestmarke

Weltmeister Sebastien Loeb ist weiter nicht zu schlagen. Der Franzose gewinnt auch die Akropolis-Rallye und holt sich seinen fünften Sieg in Folge.

26. Juni 2005

Michael Heimrich

„Ein tolles Gefühl“, freute sich Sebastien Loeb im Ziel der letzten Prüfung. Gerade eben hatte er die Akropolis-Rallye 2005 gewonnen und mit fünf Siegen in Folge für eine neue Bestmarke in der Rallye-Weltmeisterschaft gesorgt. Mit diesem Ergebnis baut der Franzose seine Führung in der Gesamtwertung auf mittlerweile 65 Punkte deutlich aus.

Aber auch auf den zweiten Rang herrschte große Freude. Ford-Pilot Toni Gardemeister hatte die Andeutungen von Teamchef Malcolm Wilson richtig interpretiert und sorgt mit Platz zwei für das geforderte Top-Ergebnis. „Es ist natürlich toll hier Zweiter zu werden“, strahlte der Finne, der mit schnellen Zeiten auf den letzten Prüfungen Carlos Sainz auf Distanz halten konnte. Dieser fuhr seine vorerst letzte Rallye in der Weltmeisterschaft und verabschiedet sich mit einem starken dritten Rang. Nebenbei lieferte er Arbeitgeber Citroen wertvolle Punkten für die Herstellerwertung ab, welche die Franzosen nun vor Konzernschwester Peugeot anführen.

Der Sprung auf das Podium sollte Marcus Grönholm in Griechenland verwehrt bleiben. Probleme mit einer Antriebswelle hatten den Peugeot-Piloten gestern weit zurückgeworfen. Auf der heutigen Schlussetappe musste sich der Finne vor allem auf die Verteidigung seines vierten Rangs konzentrieren, denn hinter ihm knallte Ford-Privatier Mikko Hirvonen erneut zwei Bestmakren in den griechischen Schotter, musste sich aber knapp geschlagen geben. Der ehemalige Subaru-Werkspilot konnte dennoch in Griechenland groß auftrumpfen. Mit der zeitweiligen Führung am Freitag und starken Zeiten während des gesamten Wochenendes empfahl sich Hirvonen für eine erneute Verpflichtung.

Das Mitsubishi-Duo Harri Rovanperä und Gigi Galli folgt auf den Plätzen sechs und sieben, Markko Märtin holt sich mit dem achten Rang den letzten WM-Punkt. Topfavorit Petter Solberg, am Freitag mit Antriebsproblemen weit zurückgefallen, holte statt des erhofften Sieges in Griechenland nur einen mageren Zähler für die Herstellerwertung. „Das ist sicher nicht das Resultat, welches ich mir hier erhofft hatte“, ächzte der Norweger.

[sideways=79]Aktuelle Ergebnisse aus Griechenland…

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