Stohl und die Bremsen

OMV-Pilot Manfred Stohl hat auch am dritten Tag der ?Rallye Automobile Monte Carlo? mit Bremsproblemen seines Citroen Xsara WRC zu kämpfen.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Schon zu Beginn der Etappe trat wieder der gleiche Defekt wie schon am Donnerstagabend auf. Nach nur wenigen Kilometern der ersten Sonderprüfung trat der 34-jährige Österreicher ins Leere. Im Service wird fieberhaft nach einer Erklärung gesucht. Bis dahin versucht der OMV-Pilot so gut es geht die Rallye für Testzwecke zu nutzen. Nach elf von 15 Sonderprüfungen liegen Stohl und Co-Pilotin Ilka Minor auf dem elften Gesamtrang. Ein Spitzenresultat ist in weite Ferne gerückt.

Die Bremsprobleme des OMV Kronos Citroen World Rally Teams ziehen sich wie ein roter Faden durch den ersten WM-Lauf. Schon am Donnerstagabend klagte Stohl über die Funktionsuntüchtigkeit der Bremsen. Danach wurden die vorderen Bremssättel gewechselt. Nach dem Dreher am Freitag brannte einer davon ab. Also musste das Team zu den wiederhergestellten Teilen vom Donnerstag greifen. Doch leider trat der Defekt abermals auf. Und auch am Samstag versagte die Bremswirkung und der OMV-Pilot konnte nur mit verminderter Geschwindigkeit über die Prüfungen fahren.

„Wir müssen jetzt das Positive aus der Sache herausholen. Auf den Sonderprüfungen, wo wir keine Probleme hatten, waren wir bereits sehr schnell und konnten uns schon gut auf das Citroen Xsara WRC einstellen“, so Stohl. Der WM-Vierte des Vorjahres lag am Freitag bereits auf dem fünften Gesamtrang, ehe er durch den Dreher auf Platz elf zurückfiel. Da die Bremsprobleme auch am Samstagvormittag nicht gelöst werden konnten, war auch eine Verbesserung im Klassement nicht möglich.

Bei Kronos Racing wird auf Hochtouren an der Lösung des Problems gearbeitet. Doch während einer Rallye sind die Möglichkeiten begrenzt. „Es ist kein Problem des Fahrers, sondern eines der Technik. Leider bleibt uns während einer Rallye nicht viel Zeit. Ich bin überzeugt, dass es sich lediglich um einen kleinen Teil im Bremssattel handelt, der die Probleme verursacht. Jetzt gilt es diesen Teil zu finden. Auf jeden Fall wird für die nächste Rallye das Auto komplett neu aufgebaut. Dennoch stimmt mich die Leistung von Manfred und Ilka sehr zuversichtlich. Wir sind auf dem richtigen Weg“, erklärt Marc van Dalen, Teamchef des OMV Kronos Citroen World Rally Teams.

Am Samstag Nachmittag werden noch drei Sonderprüfungen mit insgesamt 64,36 Kilometer gefahren. Nach der 14. Sonderprüfung (Start 1. Auto um 15:10 Uhr) wechselt der gesamte Rally-Troß in das 360 Kilometer entfernte Monte Carlo. Dort findet am Sonntag um 09:00 Uhr die abschließende Superstage statt. Diese wird auf Teilen des legendären Formel-1-Kurses gefahren. Die Siegerehrung ist um 15:00 Uhr vor dem Palast.

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