SS2: Armin Schwarz ausgefallen!

Hyundai erlebt bei der Safari-Premiere ein wahres Desaster. Nach dem Ausfall von Freddy Loix auf der ersten Prüfung, musste jetzt auch Armin Schwarz vorzeitig ausgeben.

12. Juli 2002

Michael Heimrich

"Unser Accent WRC³ ist eher für die europäischen Schotterevents ausgelegt worden, daher erwarten wir keine guten Ergebnisse in Kenia", erklärte Teamchef David Whitehead bereits vor der Rallye. Entsprechend problematisch gestaltete sich die erste Etappe für Hyundai.

Freddy Loix schied bereits auf der ersten Prüfung mit Kupplungsschaden aus, Armin Schwarz klagte über Turboprobleme und musste auf der Verbindungsetappe zur zweiten Prüfung ihren Hyundai Accent mit defekter Lichtmaschine abstellen. Schon vor dem Start hatte Schwarz ein frühes Endes seines ersten Safari-Starts im Huyndai prophezeit, weil er für die härteste Rallye der Welt zu wenig testen konnte."Wir hatten von Anfang an keine großen Hoffnungen hier konkurrenzfähig zu sein", erklärte der Oberreichenbacher enttäuscht.

Schnellster auf der 81.84 Kilometer langen Prüfung war Colin McRae. Mit 37:13.1 Minuten verwies der Schotte Petter Solberg auf Rang zwei und konnte durch seine erste Bestzeit auf den zweiten Gesamtrang vorfahren. McRae liegt jetzt 1:02.9 Minuten hinter Spitzenreiter Tommi Mäkinen. Sebastien Loeb konnte auf der zweiten Prüfung die drittbeste Zeit erzielen, mit lediglich 15.4 Sekunden Rückstand auf Colin McRae.

"Das war einer der schnellsten Prüfungen die ich jemals gefahren bin", erklärte Tommi Mäkinen. "Wir sind ständig Vollgas gefahren und mussten nur vom Gas gehen, als wir in den Staub von Richard kamen. Die Federung arbeitet sehr gut, aber erst die nächste Prüfung wird der wahre Test werden."

Sehr gut läuft es für 'Safari-Neuling' Citroen: bei dem ersten Einsatz in Kenia können Thomas Radström und Sebastien Loeb die Pace der Spitze mitgehen. "Ich bin wirklich überrascht, welch gut Zeiten wir fahren können. Auf der ersten Prüfung bin ich in den Staub von Juha geraten, was mich leicht behinderte. Sonst hätte ich auf der meiner und Citroens ersten Safari-Prüfung bereits Bestzeit fahren können", erklärte Radström im Service.

Eine ebenfalls sehr starke Performance beweisen die Skoda-Piloten. Kenneth Eriksson deutete bereits vor dem Start an, das mit dem tschechischen Team in Kenai zu rechnen ist. Gesamtplatz zwei für den Schweden sprechen eine deutliche Sprache.

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