Sordo sorgt für Mini-Führung

Sensation in Frankreich. Dani Sordo führt im Mini WRC zum ersten Mal einen WM-Lauf an. Petter Solberg und Sebastien Ogier sitzen ihm dicht im Nacken. Sebastien Loeb kann endgültig einpacken.

30. September 2011

Michael Heimrich

Die Auftaktetappe der Rallye Frankreich hatte es in sich. Für den ersten Ausfall des Tages sorgte ausgerechnet Sebastien Loeb, der als haushoher Favorit in sein Heimspiel gestartet war. Der Weltmeister blieb auf der dritten Prüfung durch einen Motorschaden liegen und kann nicht mehr weiterfahren. Citroën verzichtet auf den möglichen Restart, weil man auf keinen Fall einen weiteren Schaden am Triebwerk riskieren will. Der Motor wurde zurück nach Paris geschickt, um die genaue Ursache für das Problem zu finden.

Für die nächsten Schlagzeilen sorgte Dani Sordo. Der Spanier erkämpfte zum ersten Mal mit dem neuen Mini WRC die Führung bei einem WM-Lauf. In einem beinharten Duell setzte sich Sordo gegen Petter Solberg durch. Der Norweger erkämpfte sich auf der vorletzten Tagesprüfung die Führung, doch Sordo konnte umgehend kontern und holte sich die Führung zurück. „Ich bin sehr, sehr glücklich“, freute sich Sordo. „Wir haben so hart gearbeitet, jetzt sind wir bei der Musik dabei. Es sind zwar noch zwei Etappen zu fahren, aber jetzt vor den Citroëns zu liegen ist sehr nett.“

Solberg hat längst noch nicht aufgegeben. Nur eine Sekunde liegt er hinter Sordo und wittert seine große Chance auf den langersehnten WM-Sieg. „Es gibt nur eine Taktik: Vollgas!“, meinte Solberg.

Sebastien Ogier konnte dem Druck nicht standhalten und fiel auf den dritten Rang zurück, mit lediglich 2.8 Sekunden Rückstand. Nach den Problemen von Loeb steigt bei ihm die Angst, dass auch sein Triebwerk vorzeitig den Dienst beendet. „Auf der vorletzten Prüfung gab es ein Problem, aber ich weiß nicht, was exakt passiert ist. Wir hatten plötzlich starken Benzingeruch im Auto“, so Ogier, der auf deutlich bessere Zeiten am zweiten Tag hofft. „Ich kann es besser, aber wir verloren immer Zeit. Das Team muss das überprüfen.“

Für eine weitere Mini-Überraschung sorgte Kris Meeke. Er kann sich auf Platz vier behaupten, wenn auch bereits mit einem Rückstand von 54.5 Sekunden.

Die beiden Ford-Finnen hatten am ersten Tag der Rallye Frankreich nichts zu bestellen. Individuelle Fahrfehler sorgten für einen deutlichen Zeitverlust. Jari-Matti Latvala belegt Platz fünf, Mikko Hirvonen folgt direkt dahinter. „Es war ein schwieriger Tag. Morgen muss ich zwei Plätze gut machen und hoffentlich kann ich das schaffen“, so Hirvonen.

Für noch mehr Freude im Mini-Lager sorgt Privatier Armindo Araujo, der mit seinem Auto auf Platz sieben liegt und an Mads Östberg vorbeiziehen konnte, der durch einen Plattfuss Zeit verlor.  

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