Sordo gewinnt erste Etappe

Am Ende eines überaus spannenden Tages kann sich Dani Sordo an der Spitze der Rallye Argentinien behaupten. Doch seine Verfolger liegen in aussichtsreicher Position.

24. April 2009

Michael Heimrich

War es am Morgen Jari-Matti Latvala, der Sebastien Loeb die Spitze streitig machte, so übernahmen in der Folge auch Dani Sordo und Mikko Hirvonen das Kommando. Am Ende der vorletzten Prüfung lagen die beiden Kontrahenten gar zeitgleich in Front, doch auf den letzten Wertungskilometern konnte sich der Spanier ein knappes Polster von 5.1 Sekunden erarbeiten. „Ich bin sehr glücklich und zufrieden“, freute sich Dani Sordo über seinen Tagessieg.

Wie lange der Spanier sich über den Platz an der Sonne freuen darf, wird der morgige Tag zeigen. Dann muss Sordo als erster Fahrer auf die Strecke und für den Rest der Meute den Straßenkehrer spielen. Eine undankbare Aufgabe, die heute seinem Teamkollegen Sebastien Loeb zu teil wurde. Doch der Weltmeister konnte sich in der Spitzengruppe behaupten und liegt als Dritter mit einem Rückstand von 16.3 Sekunden in aussichtreicher Position.

Große Freude herrschte bei Petter Solberg. Der Norweger sprach teilweise „vom besten Morgen seit vier Jahren“ und nahm den Kampf mit der Spitze auf. „Bei so einer Rallye können wir voll angreifen und das tue ich auch“, gab sich der Wikinger kampfbewusst und liegt am Abend nur 2.6 Sekunden hinter Sebastien Loeb auf Rang vier. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mit meinem Auto so schnell sein kann. Kein Wunder, dass Citroen nicht möchte, dass wir einen noch stärkeren Motor bekommen.“

Jari-Matti Latvala wurde nach dem schnellen Auftakt am Morgen von der Ford-Teamleitung sanft an die ausgearbeitete Taktik erinnert. Keine Bestzeiten wollen die Blauen von ihrem Schützling sehen, sondern Zielankünfte. Prompt ging der Finne etwas vom Gas und fiel auf Platz sechs zurück. Nach einer harten Landung beschädigte Latvala jedoch einen Hinterreifen und büßte wertvolle Zeit ein. „Nach einem der vielen Sprüng haben wir uns den Schaden zugezogen, dieser hat uns mindestens 55 Sekunden gekostet. Wie es genau passiert weiß ich nicht, jedenfalls mussten wir die Hälfte der sechsten Prüfung mit einem schleichenden Plattfuß zurücklegen“, fluchte Latvala und erkämpfte sich mit der letzten Bestzeit des Tages Rang sechs zurück und liegt jetzt 18.5 Sekunden hinter Henning Solberg, der Fünfter ist.

Eng geht es auch zwischen Matthew Wilson und Frederico Villagra im Kampf um Position sieben zu. Nur 18.6 Sekunden trennen die beiden Ford-Fahrer voneinander. Sebastien Ogier erreicht das Zwischenziel als Neunter. 
  
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