Rallye News

Skoda reicht ein Dutzend

Den zurzeit bestehenden WM Kalender sieht der tschechische Autohersteller als zu kostenintensiv und fordert eine Kürzung des Kalenders auf zwölf WM-Läufe.

<strong>Skeptisch:</strong> Skoda-Sportchef Mühlmeier fordert weniger WM-Läufe

Skoda-Motorsportchef Martin Mühlheimer ist sich sicher, dass Skoda im Jahre 2006 nicht an allen WM-Läufen teilnehmen wird. Die diesjährige Saison hat dem kleinsten Hersteller der Rallye Weltmeisterschaft gezeigt, dass ein Kalender mit sechzehn WM-Läufen zu teuer und nicht finanzierbar ist.

 

Des Weiteren ist der Deutsche davon überzeugt, dass die WM nur attraktiv bleibt, wenn die Kosten reduziert würden und dieses bedeutet schlussendlich eine Verringerung der WM-Läufe.

 

Ford und Subaru sind dagegen der Meinung, dass durch die Kombination von Rallyes es zukünftig möglich sein wird, mit einem Auto bei zwei Läufen starten zu können und damit massiv Kosten zu sparen. Darüber hinaus findet Subaru-Teamchef David Lapworth die Arbeit der Norweger zukunftsweisend. Diese bieten den Teams eine freie Unterkunft und zusätzliche Teststrecken an. Im hohen Norden erhofft man sich durch den Bonus bald einen WM-Status zu erlangen.

 

Skeptische Quellen bezweifeln dagegen, dass die Kombination von Rallyes wirklich Kosten sparen würde. Würde ein Lauf in Südafrika mit der Rallye Argentinien kombiniert werden, müssten die Teams Flugzeuge chartern und die Kosten erneut in die Höhe getrieben werden.

 

Neben Skoda machen auch Citroen und Hyundai einen möglichen Wiedereinstieg in die Rallye WM von einer Kürzung des WM-Kalenders abhängig. Im folgenden Jahr wird der WM-Kalender auf jeden fall noch aus 16 Läufen bestehen, denn eine Regeländerung ist erst 2007 möglich.

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