Skoda mit gedämpftem Optimismus.

Skoda ist für die Safari-Rallye bestens gerüstet. Mit mehr als tausend Test-Kilometer hat sich das tschechische Team in diesem Jahr sehr gut vorbereitet.

18. Juli 2001

Michael Heimrich

Nach dem erfolgreichen Debüt der ?koda Octavia WRC bei deren erstem Einsatz bei der Safari-Rallye 2000 (beide eingesetzten Autos holten auf Anhieb Punkte für die Marken-Weltmeisterschaft) tritt das Werksteam von ?koda Motorsport nun zum zweiten Mal beim einzigen afrikanischen WM-Lauf in der kenianischen Hauptstadt Nairobi an. Hatte im Vorjahr die Vorbereitung auf die Safari-Premiere noch aus weniger als einer Testwoche bestanden, so ist das Team nun besser gerüstet: Die Werkspiloten Bruno Thiry und Armin Schwarz ergänzten die Erfahrungen aus dem ersten Einsatz im Verlauf von zwei Aufenthalten in Ostafrika im März und im Juni um mehr als tausend wertvolle Test-Kilometer.

Die Verlegung der Safari-Rallye vom ursprünglichen Standard-Termin im Frühjahr in den kenianischen Winter bringt den Fahrern ein wenig Erleichterung: ?Wir hatten bei den Tests Temperaturen um die dreißig Grad und sogar ab und zu einen kurzen Regenschauer – das habe ich in Kenia noch nie erlebt,? erklärt Armin Schwarz. Zwar wird auf den bis zu 125 Kilometer langen Wertungsprüfungen die Temperatur im Cockpit deutlich höher liegen, aber die extreme Hitze der Zypern- oder Akropolis-Rallye wird den Fahrern erspart bleiben.

Trotzdem hat die Safari-Rallye noch genügend Härte zu bieten, und die Autos werden dafür speziell vorbereitet: ?Diese Rallye bleibt unverändert ein harter Material-Test?, sagt ?koda Motorsport-manager Pavel Janeba. ?Für die extrem holperigen Pisten haben wir die Autos bis an die Grenze des Möglichen höher gelegt, die Bodenfreiheit beträgt nun zwanzig Zentimeter. Sehr viele Teile, die unter den extremen Vibrationen leiden können, sind doppelt gesichert, und alle Ritzen und Fugen sind nach Möglichkeit ausgeschäumt, um das Eindringen von Staub und Wasser zu verhindern. Wir haben das Tankvolumen im Hinblick auf die extreme Länge der Wertungsprüfungen vergrößert, und außerdem montierten wir wegen der vielen Wasserdurch-fahrten Schnorchel in Dachhöhe, durch die der Motor seine Luft ansaugt. Und natürlich nehmen die Teams jeweils zwei Reserveräder auf die Wertungs-prüfungen mit.?

Die Teamstrategie sieht getrennte Vorgaben für die beiden Piloten der Octavia WRC vor. ?Wir können uns mit der Erfahrung und nach dem Erfolg des Vorjahres eine offensivere Taktik für eines der beiden Autos leisten. Armin Schwarz wird daher mit seinem Auto mehr an die Grenzen gehen als im Vorjahr, während Bruno Thiry die Zielankunft im Auge behalten soll?, erläutert Janeba.

Armin Schwarz freut sich auf die harten Schotterpisten in Ostafrika: ?Wir haben allen Grund, optimistisch zu sein. Ich bin sicher, unsere Tests werden sich auszahlen, und wir können Punkte für die Markenwertung erringen – auch wenn man gerade bei dieser Rallye nie sagen kann, was einen unterwegs erwartet.?

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