Shakedown: Stimmen vor dem Start.

Das französische Team will sich bei der bevorstehenden Korsika-Rallye auf Marken-Punkte konzentrieren und nicht auf einen Kampf mit Citroen einlassen.

17. Oktober 2001

Michael Heimrich

Peugeot und Citroen werden auch bei der Korsika-Rallye wieder die Topfavoriten sein. Nach dem Shakedown zeigten sich die Fahrer mit ihren Fahrzeugen sehr zufrieden. "Das Auto ist fantastisch. Ich habe ein gutes Set-Up gefunden, wir haben mit Hilfe einiger Modifikationen das Fahrwerk den Straßen auf Korsika angepaßt.", erklärte SanRemo-Sieger Gilles Panizzi nach dem Shakedown. "Es ist niemals einfach auf Asphalt zu gewinnen. Es ist niemals einfach Citroen zu schlagen, aber für uns ist es wichtiger die maximale Punktezahl für die Herstellerwertung zu holen."

Sein Teamkollege Didier Auriol machte nach der offiziellen Bekanntgabe seiner Kündigung zu Saisonende nur noch Dienst nach Vorschrift: "Wir müssen wieder mit dem Fünfgang-Getriebe Vorlieb nehmen, das Auto ist soweit sehr gut, aber ich denke das ist bei jeder Asphaltrallye so." Peugeot-Cheftechniker Michel Nandan hat, wie auch schon bei der SanRemo, entschieden die Fünfgang-Schaltbox mit verstärkten Zahnrädern einzusetzen um auf den engen und winkligen Straßen keinen Getriebeschaden zu riskieren.

Citroen-Pilot Jesus Puras gibt sich vor dem Start kämpferisch: "Ich will endlich meinen ersten WM-Sieg einfahren. In Italien habe ich schon geführt, jetzt sind wir in Frankreich und es ist die Heimrallye meiner Hauptkonkurrenten. Dieser Umstand macht es natülich nicht leichter, aber ich bin mit dem Auto sehr zufrieden."

Zufrieden mit seinem Auto war auch Tommi Mäkinen. Nach dem verpatzten Debüt des Lancer Evolution konnte das Team noch ein paar leichte Veränderungen am Auto vornehmen: "Wir haben eine neue Aufhängung und härtere Federn. Es fühlt sich schon besser an, aber die Shakedown-Prüfung unterscheidet sich stark von den normalen Strecken. Daher ist es schwierig eine genaue Aussage zu treffen. Egal, ich bin motiviert und will ein besseres Ergebnis als in SanRemo einfahren."

Ford-Pilot Colin McRae hofft auf Regen um die Nachteile der Pirelli-Reifen etwas zu verkleinern: "Regen wäre schon schön. Dann würde das Fahrkönnen der Piloten mehr zählen, wir werden jedenfalls von Anfang an Vollgas geben."

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