Shakedown: Probleme für Freddy Loix und Marcus Grönholm

Während Marcus Grönholm erneut mit Hydraulikproblemen an seinem Auto haderte, kämpfte Freddy Loix mit einem defekten Turbolader.

19. September 2002

Michael Heimrich

"Diese Probleme an der Hydraulik treten immer an meinem Auto auf. Das wie verhext. Ich will auf jeden Fall in die Punkte fahren, das ist mein Hauptziel. Aber warum sollte ein Sieg nicht auch möglich sein?", erklärte Grönholm nach dem Shakedown. "Ich darf Richard nicht aus den Augen verlieren und wenn notwendig sofort attackieren können. Ich mag die Rallye, aber die richtige Reifenwahl wird ausschlaggebend über Sieg oder Niederlage sein."

Für Hyundai-Pilot Freddy Loix war der Shakedown bereits frühzeitig beendet. Ein Defekt am Turbolader zwang den Belgier zur Aufgabe. "Das Auto blieb stehen und es brach ein Feuer aus. Es sah schlimmer aus, als es in Wirklichkeit war, aber der Shakedown als Abstimmungstest war verloren?, so Loix.

Armin Schwarz blickt der Rallye mit gemischten Gefühlen entgegen. Nach seinem Unfall während der Deutschland-Rallye steigt der Oberreichenbacher erstmals wieder in sein Auto: "Ich fühle mich soweit recht gut und hatte heute keine Probleme. Wie es während der drei Rallye-Tage aussehen wird, kann ich nicht abschätzen. Wir werden sehen."

Im Pirelli-Lager machte sich bereits vor dem Start die Ernüchterung darüber breit, dass es wohl auch diesmal kein Mittel gegen die Michelin-Teams von Peugeot und Citroen geben wird. "Wir können nicht dagegen halten und müssen akzeptieren, dass sie schneller sind", erklärte Colin McRae. Teamkollege Carlos Sainz kommentierte: "Auf das Podium zu fahren wäre traumhaft, wenn wir Punkte holen, ist es ok. Aber man weiß nie…"

Tommi Mäkinen zeigt sich da schon wesentlich mehr optimistisch. Nach erfolgreichen Tests in der vergangenen Woche will der Finne in San-Remo ganz vorne mitfahren. "Mit den Tests bin ich sehr zufrieden. Wir konnten einige Sachen verbessern und ich bin im Moment zuversichtlich. Ich mag die Rallye, denn in der Vergangenheit konnte ich bereits einige gute Ergebnisse erzielen."

Mitsubishi-Pilot Francois Delecour nutzte den Shakedown um letzte Abstimmungsarbeit am Lancer Evolution vorzunehmen. "Durch die feuchten Bedingungen konnte ich noch einige Änderungen an der Abstimmung vornehmen. Wir haben auch im Bereich des Motors Verbesserungen erzielt, was meinem Fahrstil entgegenkommt. Ich hoffe, dass wir unseren Aufwärtstrend bestätigen können."

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