Sekundenkrimi geht weiter

Es wird ein Finale der Sonderklasse: Sebastien Loeb und Petter Solberg trennen am Ende der zweiten Etappe lediglich fünf Sekunden.

6. September 2003

Michael Heimrich

„Wir sind heute fehlerfrei gefahren, aber Petter ebenso“, erklärt Spitzenreiter Sebastien Loeb am Abend. „Stellenweise wäre es sicher schneller gegangen. Nun müssen wir sehen, was der morgige Tag bringt.“ – Und dieser dürfte einiges zu bieten haben! Lediglich fünf Sekunden trennen Petter Solberg von der Spitze und der Norweger will alles daran setzen, in Australien zu gewinnen. „Ich habe einen psychologischen Vorteil“, setzt der Verfolger den Führenden unter Druck. „Ich werde nicht aufgeben, ich brauche Punkte und zwar eine ganze Menge davon!“

WM-Spitzenreiter Richard Burns begnügt sich mit dem dritten Rang in der Gesamtwertung. „An Sebastien und Petter wäre ich heute eh nicht herangekommen“, erklärt der Peugeot-Pilot. „Wir wollten unseren Platz behalten, denn mir ist es wichtiger möglichst viele Punkte zu holen, als irgendetwas zu riskieren.“

Die letzten beiden Bestzeiten des heutigen Tages sicherte sich Finnland-Sieger Markko Märtin. Der Ford-Pilot belegt weiterhin den vierten Platz und ist mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. „Irgendwie ist es nicht mein Wochenende. Heute lief es zwar besser, dennoch finde ich den richtigen Rhythmus nicht“, ärgert sich der Este. „Unser Auto läuft hervorragend, das Problem bin ganz einfach ich.“

Ähnlich spannend wie an der Spitze, geht es im Kampf um den fünften Rang zu. Durch einen Fahrfehler verlor Subaru-Pilot Tommi Mäkinen diese Position an Colin McRae, doch im Verlauf der heutigen Etappe konnte sich der Finne wieder bis auf 1.4 Sekunden an den Schotten herankämpfen.

Für Armin Schwarz und Co-Pilot Manfred Hiemer endete der Tag auf dem 14. Gesamtrang. „Unsere letzten Änderungen haben endlich etwas bewirkt. Wir fangen jetzt sozusagen nochmal von vorne an. Woher die Probleme kommen, wissen wir immer noch nicht“, erklärt Schwarz, den Probleme am Setup des Fahrzeuges einbremsten.

Die Entscheidung über den Sieg bei der diesjährigen Rallye Australien fällt am morgigen Sonntag. „Das ist der wichtigste Tag der gesamten Veranstaltung“, weiß Petter Solberg. „Die Prüfungen sind sehr lang und wir haben noch Reserven. Wir können den Sieg holen.“ – Der angekündigte Regen dürfte für eine Extra-Portion Spannung im Sekundenkrimi sorgen.

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