Ringen um WM-Kalender beginnt

Anfang März will der FIA-Weltrat über den Kalenderentwurf von WM-Vermarkter NOS beraten. Der große Wurf ist allerdings nicht zu erwarten.

16. Februar 2011

Michael Heimrich

Nordamerika, China, Indien, Brasilien oder Russland. Die Forderungen der Hersteller sind deutlich formuliert. Wer eine Weltmeisterschaft veranstaltet, muss in den Topmärkten präsent sein. Leichter gesagt als getan. Nur mit viel Geld könnte man die fehlende Infrastruktur schaffen, die für einen WM-Lauf nötig ist.

„Eine Revolution sollte man nicht erwarten, eher eine Evolution“,  erklärt Simon Long, von WM-Promoter North One Sport (NOS) und dämpft übertriebene Erwartungen in Sachen Kalender. Genau deshalb dürfte der Kalendervorschlag für 2012, nahezu jenem von dieser Saison entsprechen. 12 bis 14 Saisonläufe gelten sowieso als optimal.

Fraglich bleibt, ob es Abu Dhabi gelingt, in die Weltmeisterschaft aufzusteigen. Die Wüstensöhne verfügen über die gefragten finanziellen Mittel, um sich die nötige Kompetenz aus dem Ausland zu holen und einen erfolgreichen WM-Lauf auf die Beine zu stellen. Bekommt Jordanien erneut den Vorzug, stehen viele Sponsor-Millionen aus Abu Dhabi (Rallye-Radio, Ford, Junior-Team) auf der Kippe.

Über kurz oder lang wird die Rallye-WM sich zu einem beträchtlichen Teil aus Europa verabschieden. Die FIA findet Gefallen an grenzübergreifenden Rallyes, um damit möglichst viele Länder den WM-Status zu zusprechen. Schweden und Norwegen machte mit einer gemeinsamen Prüfung den Anfang. Im Baltikum plant man bereits eine große Rallye, die durch vier Länder geht. Es ist gleichzeitig eine Geschäftsidee, die von den Dakar-Organisatoren bereits erfolgreich angewandt wird. Argentinien und Chile zahlen hohe Summen an Veranstalter ASO, weitere Länder in Südamerika winken bereits mit Dollarscheinen. Ein solches Szenario dürfte WM-Vermarkter NOS gefallen.

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