Die US-Rallye, die künftig ein WM-Lauf sein könnte, ist für den Zeitraum vom 11. bis 17. Juni in den Bundesstaaten Kentucky und Tennessee angesetzt.
Bei einem Kandidatenlauf geht es um die Bewertung sämtlicher geplanter Strukturen. Dazu zählen ausgewählte Wertungsprüfungen, mögliche Servicepark-Standorte, Fan-Zonen, Zuschauerprüfungen sowie logistische Abläufe.
Darüber hinaus erhalten die FIA-Vertreter die Möglichkeit, zentrale Akteure der ARA National Championship und der gesamten amerikanischen Rallye-Szene kennenzulernen. Geht anschließend der Daumen nach oben, könnte sich ein großer und langgehegter Wunsch der FIA endlich erfüllen.
„Die Vereinigten Staaten stellen eine der wichtigsten Wachstumschancen für die Rallye-Weltmeisterschaft dar“, unterstrich FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem. „Eine Ausweitung der WRC nach Nordamerika würde nicht nur die globale Reichweite der Meisterschaft erhöhen, sondern den Rallyesport auch mit einer sachkundigen, leidenschaftlichen und wachsenden Fangemeinde verbinden – in einem Markt, in dem Teilnahme und Interesse weiterhin stark zunehmen.“
Erstmals war die USA 1986 Teil des WM-Kalenders. Nach dem letzten Lauf, der Olympus Rally im Jahr 1988, verschwand das Land jedoch wieder aus der Rallye-WM.


