Sardinien-Fans aufgepasst: Bei der 23. Ausgabe des Insel-Klassikers (1. bis 4. Oktober) zieht die Veranstaltung nach einem Jahr in Olbia wieder in die Stadt an der Korallenküste um. Es ist bereits das zehnte Mal seit 2014, dass Alghero Gastgeber des WM-Laufs ist.
Der Servicepark wird erneut auf dem Lungomare Barcellona eingerichtet, nur wenige Meter vom Mittelmeer entfernt. Die Zielankunft ist vor der historischen Bastion der Altstadt geplant und bietet damit eine der markantesten Podiumskulissen im gesamten Kalender.
Erst zum vierten Mal in der Geschichte rückt Sardinien in den Herbst. Zuvor war dies 2004, 2012 sowie in der Corona-Saison 2020 der Fall. Der Termin Anfang Oktober könnte für niedrigere Temperaturen und wechselhafte Bedingungen sorgen – ein zusätzlicher Faktor auf Strecken, die ohnehin für ihren rauen Untergrund, tiefe Spurrillen und hohen Reifenverschleiß bekannt sind.
Wie so oft dürfte die Mittelmeerinsel eine entscheidende Rolle im Titelkampf spielen. Da nach Sardinien nur noch eine Rallye im Kalender steht, geht es auf den Schotterprüfungen um wertvolle Punkte im Endspurt der Meisterschaft. Gleichzeitig markiert die Veranstaltung den letzten europäischen Auftritt der aktuellen Rally1-Generation, bevor 2027 ein überarbeitetes technisches Reglement in der Topklasse eingeführt wird.
Für 2026 haben die Organisatoren gezielte Anpassungen der Streckenführung angekündigt. Der charakteristische Anspruch der Rallye soll erhalten bleiben, gleichzeitig werden logistische Abläufe rund um Alghero optimiert. Weitere Details sollen in den kommenden Wochen folgen.


