Räikkönens skurriler Abflug

Geht es um die skurrilsten Abflüge in der Rallye-WM, liegt Kimi Räikkönen ganz weit vorn. In Frankreich rammte er auf der Verbindungsetappe zunächst Henning Solberg und landete anschließend im Straßengraben.

30. September 2011

Michael Heimrich

Um die Reifen vor dem Start einer Prüfung auf Temperatur zu bringen, dürfen die WM-Piloten nicht wie auf der Rundstrecke üblich in Schlangenlinien fahren. Sie dürfen nur stark beschleunigen und wieder hart abbremsen. Dieses Vorgehen wurde nun Kimi Räikkönen zum Verhängnis.

Rund zwei Kilometer vor dem Start hatte der Finne gestoppt, um sich für die dritte Prüfung der Rallye Frankreich vorzubereiten. Henning Solberg fuhr an ihm vorbei und begann anschließend mit der eingangs beschriebene Aufwärmübung. Räikkönen reihte sich dicht hinter dem Norweger ein und es kam, wie es kommen musste. Solberg bremste stark, Räikkönen passte nicht auf und rammte den Ford-Piloten an der linken Seite des Fiesta-Hecks. Die Aufhängung des Citroën brach und Räikkönen landete im Straßengraben.

Die Schuldfrage war schnell geklärt. Auch in der Rallye-WM gilt: Wer auffährt hat Schuld. Räikkönen hofft nun auf den Restart am Samstag.  

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