Panizzi: Ready to attack

Kurz vor dem Start der Rally SanRemo unterhalten wir uns mit Gilles Panizzi, dem französischen Asphaltglüher, über die Eigenheiten des italienischen WM-Laufes.

24. September 2003

Michael Heimrich

Gilles Panizzi ist ein wahrer SanRemo-Experte. Neben dem früheren italienischen Weltmeister Miki Biasion ist der Franzose der einzige Fahrer, der dieses Event dreimal hintereinander gewinnen konnte. Interview.

Was wird die größte Herausforderung in diesem Jahr werden?
„Es wird sicherlich das Wetter sein. Durch die Verlegung der Rallye in den Oktober können die Strecken unheimlich rutschig werden und wenn der Wind das heruntergefallene Laub auf die Straßen weht, dann wird es schon sehr riskant. Zu guter Letzt können wir noch Nebel bekommen. Ebenso muss man vor allem auf den Strecken durch den Wald sehr konzentriert sein. In den dunklen Ecken lauern die Gefahren, durch Pfützen oder Dreck. Wenn man eine gewisse Erfahrung hat, dann ist dies ein großer Vorteil, den man vor allem bei der richtigen Reifenwahl ausspielen kann.“

Wie erklärst Du Dir Deine Stärke auf Asphalt?
„Die Skandinavier verbringen sechs Monate des Jahres auf Eis und den Rest auf Schotter. Ich dagegen lernte das Rallyefahren auf den Asphaltstrecken in Südost Frankreich. Als ich zu Peugeot kam, lag deren Schwerpunkt auf der französischen Meisterschaft, die nur auf Asphalt ausgetragen wurde. Meine Erfahrungen, das technische Verständnis und das fahrerische Können, welche ich damals entwickeln konnte, helfen mir natürlich jetzt sehr.“

Citoren ist ein starker Gegner in der Herstellerwertung geworden. Lastet jetzt ein Extra-Druck auf Dir?
„Nein, denn ich habe vollstes Vertrauen in das Potenzial des Autos. Ich fühle mich sehr gut und bin für den Kampf bereit. Ich werde in Italien alles geben um die Maximalpunktzahl für Peugeot zu holen. Vor allem Sebastien Loeb wird sehr stark sein, aber wir sind bereit.“

Im kommenden Jahr startest Du für Mitsubishi. Wie sind Deine Gedanken über den Weggang von Peugeot?
„Wir werden dies am Ende der Saison sehen, wenn ich die Tür von meinem 206 WRC schließe. Im Moment ist es nicht leicht, aber ich verschwende keinen Gedanken daran. Ich gebe 100% für die Löwen.“

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