Paddon will in Australien um Sieg kämpfen

Durch seinen starken Auftritt auf Sardinien hat Hayden Paddon viel Selbstvertrauen getankt. Wenn es nach dem Neuseeländer geht, will er beim WM-Lauf in Australien erneut um den Sieg kämpfen können.

16. Juni 2015

Michael Heimrich

Hayden Paddon war der Fahrer der Rallye Sardinien. Lange Zeit führte er das Feld an und musste sich in der Endabrechnung lediglich Sebastien Ogier beugen. 
„Mit Sicherheit war das keine Eintagsfliege, aber wir müssen realistisch sein und mit den Füßen am Boden bleiben“, sagte Paddon nach der Rallye und beschrieb seine weiteren Saisonziele. „Mein Ziel für die kommende Rallye Polen sind die Top 5. Aber ich bin ehrgeizig und vielleicht können wir in Australien um den Sieg kämpfen. Dort sind die Straßen und der Grip ähnlich wie auf Sardinien. Mein Gefühl im Auto ist gut und sicherlich muss ich mich noch verbessern.“
Verbessert hat sich auch das Auto von Paddon. Kamen die beiden offiziellen Werksfahrer Thierry Neuville und Dani Sordo zuerst in den Genuss der neuen Wippenschaltung, konnte auf Sardinien auch Paddon zum ersten Mal damit fahren.

Wippenschaltung als große Hilfe

„Das hat überraschenderweise einen großen Unterschied gemacht, aber wir haben vor der Rallye kaum getestet. Ich habe die Wippen zum ersten Mal im Shakedown verwendet und in der Zuschauerprüfung am Donnerstagabend griff ich noch ein paar Mal zum Schalthebel“, so Paddon. „Die Wippen helfen dir dabei, den Motor besser zu benutzen. In der Datenauswertung sieht man, dass ich einen Gang höher als Thierry und Dani gefahren war. Jetzt bin ich an manchen Stellen einen Gang niedriger. In vielen Kurven schalte ich durch die Wippen mehr Gänge und kann das Drehmoment nutzen Von daher kommen die Fortschritte."
Beim nächsten Lauf kann sich Paddon auf ein paar PS mehr freuen, denn dann erhält auch er den verbesserten Motor, der bereits die Dienstwagen von Neuville und Sordo antreibt. „Dann geht es nur noch um die Abstimmung der Autos“, freut sich Paddon, der alles daran setzen will, der erste Neuseeländer zu werden, der sich dauerhaft in der Weltmeisterschaft etablieren kann.

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