Ogier: „Priorität hat die Konkurrenzfähigkeit“

Citroën und M-Sport buhlen um die Dienste von Sebastien Ogier. Noch hat sich der Weltmeister nicht entschieden, in welchem Auto er 2019 sitzen wird. Das macht er hauptsächlich von einer Sache abhängig.

21. August 2018

Michael Heimrich

Die Rallye Deutschland verlief alles andere als optimal für Sebastien Ogier. Ein Reifenschaden auf der Panzerplatte kostete Platz zwei, die Bestzeit auf der Power Stage linderte mit fünf Extrapunkten etwas den Schmerz. 
„Der Gewinn der Power Stage rettete den Tag. Aber wir hätten mehr verdient, deshalb kann ich nicht behaupten, dass ich mit diesem Resultat besonders glücklich wäre“, erklärte Ogier. „Aber auch das gehört zum Rallyefahren und wir müssen es akzeptieren. Wir müssen uns jetzt voll auf die nächste Aufgabe konzentrieren.“ 
Statt in der Weltmeisterschaft wertvollen Boden aufzuholen, wuchs der Rückstand von Ogier auf Spitzenreiter Thierry Neuville weiter an. „Die Saison ist noch längst nicht vorbei – es gibt noch vier WM-Läufe, in denen alles passieren kann“, erklärte M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson. „Der Reifenschaden brachte Sebastien um wertvolle Punkte, mit denen er den Rückstand in der Gesamtwertung beträchtlich verkürzt hätten.“
Allerdings musste Wilson eingestehen, dass seine Nummer 1 gegen Ott Tänak erneut keine Chance gehabt hätte: „Ihn zu besiegen, wäre schwierig geworden.“ 

Citroën oder M-Sport?

Zum Glück für M-Sport lieferte Citroën in Deutschland auch keine überzeugende Vorstellung ab. Die Franzosen buhlen um die Dienste von Ogier und wollen ihn für 2019 verpflichten. Der Weltmeister lässt sich aber weiterhin nicht in die Karten schauen, was seine Zukunft angeht.
„Ich denke es ist ziemlich klar, dass für mich oberste Priorität die Konkurrenzfähigkeit ist“, meinte Ogier. „Ich komme langsam zum Ende meiner Karriere und wenn es überhaupt einen neuen Vertrag geben wird, dann dürfte das mein Letzter sein. Deshalb will ich natürlich das Bestmögliche bekommen.“
Ogier, der zwar bereits betont hatte, dass er Kontinuität schätzt, möchte sich dennoch nicht vorzeitig zu M-Sport bekennen: „Mir geht es nicht darum, noch mehr Geld zu verdienen, ich möchte gerne die Möglichkeit haben, um mehr Siege und vielleicht Titel zu kämpfen. Deshalb ist für mich am Wichtigsten, wo ich das beste Paket bekomme.“

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