Ogier: „Bin 100 Prozent fit“

Die Rallye-Weltmeisterschaft macht in den winterlichen Wäldern Schwedens Station. Bei der einzigen Schnee-Rallye im Kalender geht es für VW vor allem darum, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. An Sebastien Ogier soll es nach eigenen Angaben nicht scheitern.

3. Februar 2012

Michael Heimrich

„Schweden ist eine besondere Rallye: Sie ist die einzige WM-Veranstaltung auf Eis und Schnee und stellt die beste Möglichkeit dar, wertvolle Erfahrungen bei klirrender Kälte zu machen. Sie ist für uns ein wichtiger Einsatz zur Vorbereitung auf den WM-Einstieg mit dem Polo R WRC“, weiß Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Die Piloten erwarten 24 Wertungsprüfungen über rund 349 gezeitete Kilometer – und ungewohnte Herausforderungen. Denn während die anderen Veranstaltungen im WM-Kalender auf Asphalt oder Schotter ausgetragen werden, hat die Rallye Schweden aufgrund der winterlichen Bedingungen und des Einsatzes von Spike-Reifen eine Sonderstellung.

„Ich mag die Rallye Schweden sehr. Wegen ihres einzigartigen Charakters ist es wichtig, ins Ziel zu kommen und dem Team damit die Möglichkeit zu geben, die Rallye richtig kennenzulernen“, sagt Sébastien Ogier. „In Schweden sind die nordischen Piloten immer besonders stark, da sie mit den dortigen Bedingungen mehr Erfahrung haben. Aber wir sind gut gerüstet.“ Der Unfall, der die starke Vorstellung bei der „Monte“ vorzeitig beendete, ist längst abgehakt. „Julien und ich sind beide 100 Prozent fit“, erklärt der Franzose.

Als zweiter Pilot neben Ogier kommt der Norweger Andreas Mikkelsen zum Einsatz. Für den 22-Jährigen und seinen routinierten Beifahrer Ola Fløene ist es nach der Rallye Finnland im Vorjahr der zweite Einsatz für Volkswagen. „Die Rallye Schweden ist für mich fast so etwas wie ein Heimspiel, da ein Teil der Strecke durch Norwegen führt. Ich hoffe, dass mich viele Fans unterstützen werden. Dank meines Sieges beim verschneiten Saisonauftakt der norwegischen Meisterschaft bin ich optimal vorbereitet. Mit ‚Seb‘ in einem Team zu starten, ist für mich etwas Besonderes: Er ist derzeit einer der schnellsten, wenn nicht sogar der schnellste Rallye-Pilot überhaupt. Ich freue mich darauf und hoffe, von ihm lernen zu können.“

Schweden ist in der langen Motorsport-Tradition von Volkswagen grundsätzlich kein Neuland: In den 80er-Jahren fuhren Kalle Grundel und Kenneth Eriksson mit dem Golf gleich mehrere Top-Ten-Resultate bei der Rallye ein.

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