„Noch habe ich Titelchancen“

Trotz seiner schlechten Position in der Gesamtwertung glaubt Weltmeister Marcus Grönholm an seine Titelchancen und will beim WM-Lauf in Italien voll angreifen.

25. September 2003

Michael Heimrich

Sie liegen in der Rallye-Weltmeisterschaft vor der Rallye San Remo auf Rang fünf. Wie schätzen Sie Ihre Titelchancen ein?
„Meine Titelchancen existieren noch. Allerdings fällt mir der Titelkampf in diesem Jahr viel schwerer, denn ich liege zurück und muss ständig angreifen. In der vergangenen Saison lag ich vorn und hatte einen psychologischen Vorteil.“

Sie haben den neuen Peugeot 307 WRC getestet. Wie war Ihr Eindruck?
„Der erste Eindruck vom neuen Fahrzeug war sehr gut. Allerdings fühlt sich das Auto viel größer an als unser Peugeot 206 WRC, daran musste ich mich erst gewöhnen. Wann die nächsten Tests geplant sind, weiß ich nicht. Die nächsten Wochen bis zum Saisonende sind wir ja mit vier WM-Einsätzen gut beschäftigt.“

Sie betreiben Boxtraining. Wie kam es dazu?
„Ich habe vor zweieinhalb Jahren damit angefangen. Es macht mir viel Spaß. Es hilft mir, fit zu werden, wenn ich müde bin. Man muss sich konzentrieren und die Bewegungen genau kontrollieren, der Puls steigt an. Das alles hilft für die Fitness im Rallyeauto.“

Wo sehen Sie Ihre Stärken bei den kommenden drei Asphalt-Events?
„In San Remo sollte für mich ein gutes Ergebnis möglich sein, denn die rutschigen und welligen Prüfungen liegen mir sehr gut. Korsika ist in den vergangenen Jahren für mich ebenfalls meist gut gelaufen. Die Spanien-Rallye mag ich persönlich nicht so sehr, denn dort wird viel gecuttet, das heißt, es wird in den Kurven neben der Strecke gefahren und viel Dreck auf den Asphalt getragen. Außerdem sind die Straßen in Spanien sehr breit, dort ist eine perfekte Linie entscheidend.“

Wie stehen Sie zu den neuen Regeln, die 2004 in Kraft treten?
„Ich persönlich mag die neuen Regeln überhaupt nicht. Das Training und der Ablauf der Rallyes sollten so bleiben wie sie bisher waren, das hatte sich bewährt. Das neue „Mille Pistes“-Konzept mit dem Abfahren der Wertungsprüfungen am Morgen und dem Wettbewerb am Nachmittag erschwert vor allem die Arbeit für die Beifahrer unnötig.“

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