Neuville und der Bodenkontakt

Keine drei Wochen nach dem überraschenden Doppelsieg in Deutschland stellt sich Hyundai der nächsten Herausforderung: In Australien soll die Formkurve weiter nach oben zeigen und Thierry Neuville hat gute Erinnerungen an den fünften Kontinent. Abheben will der Belgier dennoch nicht.

6. September 2014

Michael Heimrich

An der „Goldküste“ zwischen den australischen Metropolen Sydney und Brisbane trägt die Rallye-Weltmeisterschaft vom 12. bis 14. September ihren zehnten Saisonlauf aus. Hyundai setzt bei der Schotter-Rallye erneut drei i20 WRC ein. Neben den Deutschland-Siegern Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul sitzen der australische Lokalmatador Chris Atkinson und sein Copilot Stéphane Prévot, sowie die neuseeländische Paarung Hayden Paddon/John Kennard hinter den Lenkrädern.
Einen Extra-Motivationsschub gibt der Doppelsieg bei der Rallye Deutschland im August. „Das war sicherlich ein Moment, den wir nicht vergessen werden“, so Sieger Neuville. „Gleichwohl wissen wir, dass wir mit den Füßen auf der Erde bleiben müssen. Trotz solcher Erfolge bleibt es unser Hauptziel, die Autos ins Ziel zu bringen.“ Dass ihm die Strecken in Down Under liegen, bewies der Belgier im Vorjahr, als er bei seinem Australien-Debüt einen starken zweiten Platz eroberte.
Groß ist die Vorfreude auf die Rallye Australien auch bei Chris Atkinson. Und das aus zwei Gründen: Zum einen ist es sein Heimspiel, zum anderen hat er vor einem halben Jahr in Mexiko seinen letzten WM-Einsatz bestritten. Atkinson: „Bei dem zweitägigen Test in Frankreich hat das Auto einen guten Speed gezeigt, und ich werde bestimmt reichlich von den Aussie-Fans angefeuert. Aber sicherlich werde ich nicht unterschätzen, dass ich sechs Monate nicht im Wettkampfeinsatz war. Mein Ziel ist es, konstant gute Zeiten zu erzielen und das Autos heil ins Ziel zu bringen.“
Auch für den Neuseeländer Hayden Paddon ist die Rallye Australien so etwas wie ein Heimspiel. „Ich erwarte viele neuseeländische Flaggen an den Strecken“, freut sich der ‚Kiwi’. „Bei den Tests in Frankreich habe ich die Abstimmung gegenüber vorherigen Läufen geändert. Das funktionierte gut. Alles in allem denke ich, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben, daher sollten wir in der Lage sein, um vordere Plätze mitzukämpfen.“
VIDEO: Hyundai-Vorschau Rallye Australien

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