„Nehme die Situation, wie sie ist“

Sebastien Loeb schielt bereits mehr auf Jari-Matti Latvala, doch so einfach will sich Mikko Hirvonen nicht aus dem Titelkampf boxen lassen.

26. März 2008

Michael Heimrich

Die Herausforderung auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans ist eine anspruchsvolle: Nicht weniger als 21 Wertungsprüfungen über eine Distanz von 347,91 Kilometer stehen auf dem Programm in Argentinien. An jedem der drei Rallye-Tage geht es in ein anderes Tal im Hinterland des Start-und Zielorts Carlos Paz – entsprechend unterschiedliche Charakteristiken präsentieren die einzelnen Pisten.

„Diese Veranstaltung macht dank ihrer abwechslungsreichen Strecken immens Spaß“, freut sich Mikko Hirvonen, der in der Zwischenwertung einen Punkt Vorsprung auf seinen Erzrivalen Sébastien Loeb behauptet. „Die Kurvenfolgen sind zumeist sehr geschwungen und flüssig, ohne deswegen bedenkenlos Vollgas zu vertragen. Zeitweise erweisen sich die Straßenbedingungen auch als ziemlich grob. Besondere Obacht müssen wir auch den zahlreichen Wasserdurchfahrten widmen, die wir mit unserem Ford Focus normalerweise jedoch ohne Lupfen passieren können.“

Als aktueller WM-Führender kommt Hirvonen die zweifelhafte Ehre zu, zumindest am ersten Tag als Erster auf die dann noch staubigeren und rutschigeren Strecken gehen zu müssen. „Das ist sicher kein Vorteil, aber ich kann es auch nicht ändern – also nehme ich die Situation, wie sie ist“, so der 27-jährige Finne. „In Mexiko stand ich vor der gleichen Herausforderung und habe viel daraus gelernt. Ich hoffe, dass der Nachteil hier in Argentinien geringer ausfällt.“

Auch wenn Sebastien Loeb als großer Favorit ins Rennen geht, so hofft man im Ford-Lager auf eine Wiederholung der Erfolge von 2001 und 2002: Damals pilotierten erst der unvergessene Colin McRae, dann die spanische Rallye-Legende Carlos Sainz ihre Ford Focus World Rally Cars zum Sieg.

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