Mini benennt neues Herstellerteam

Jetzt ist es auch offiziell. Mini entzieht Prodrive die Werksautos und beschreitet in der Rallye-WM neue Wege. Künftig wird der Werkseinsatz durch das neue WRC Team Mini Portugal bestritten.

6. Februar 2012

Michael Heimrich

Am vergangenen Donnerstag hat die FIA die Einschreibung von WRC Team Mini Portugal als Hersteller mit zwei Fahrzeugen für die Herstellermeisterschaft der Rallye-WM 2012 akzeptiert. Damit wird Mini die Homologation des John Cooper Works WRC abschließen. Das WRC Team Mini Portugal – mit Armindo Araújo und seinem Co-Pilot Miguel Ramalho sowie Paulo Nobre und Beifahrer Edu Paula – wird bei allen zwölf verbleibenden WM-Veranstaltungen 2012 antreten.

Mit der langfristigen Homologation ist sichergestellt, dass der Mini John Cooper Works WRC bis einschließlich 2018 in der Königsklasse des Rallyesports und weiteren Serien nach FIA-Reglement eingesetzt werden kann.

Die Zusammenarbeit mit Prodrive wird auf eine neue Basis gestellt. Prodrive bleibt für den Aufbau und die Unterstützung der Mini John Cooper Works WRC Kundenfahrzeuge verantwortlich und wird bei der Weiterentwicklung des Autos weiterhin mit der BMW Group zusammenarbeiten. Das von Prodrive eingesetzte WRC-Team startet künftig als werksunterstütztes Privatteam. Dani Sordo gilt Nummer-1 bei Prodrive gesetzt, im zweiten Auto wechseln sich Fahrer mit entsprechender Mitgift ab. In Schweden kommt Patrik Sandell zum Zug, in Mexiko wird Francisco Name hinter dem Lenkrad sitzen.

„Ich bin glücklich darüber, dass die Zukunft von Mini in der Rallye-WM langfristig gesichert ist“, sagt Mini-Chef Dr. Kay Segler. „Wir sind weiterhin fest davon überzeugt, dass der Rallyesport sehr gut zu unserer Marke passt. Vor dem Hintergrund der nun geschaffenen Rahmenbedingungen kann und wird die Mini Motorsport Familie im Rallyesport weiter wachsen. Mit seinen drei Podestplätzen bei lediglich sieben WM-Starts hat der Mini John Cooper Works WRC sein Potenzial bereits eindrucksvoll bewiesen. Ich bin überzeugt, dass unsere Kundenteams weltweit mit diesem Fahrzeug auch in den kommenden Jahren die Mini-Fans begeistern werden. Die FIA war genauso wie wir am langfristigen Verbleib der Marke Mini in der Rallye-WM interessiert und hat aktiv an einer konstruktiven Lösung mitgewirkt.“

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