Meeke in Australien an der Spitze

Nur zehn Sekunden liegen nach den ersten drei Wertungsprüfungen Down Under zwischen Rang eins und sechs. In Führung gesetzt hat sich Kris Meeke im Citroën DS3 WRC.

12. September 2014

Michael Heimrich

Eine Bestzeit für Sébastien Ogier, zwei Bestzeiten für Kris Meeke: Nach der Auftaktschleife liegt der Citroën DS3 WRC an der Spitze des zehnten Saisonlaufs in Australien. „Ich bin wirklich zufrieden mit meinem Morgen. Ich habe das Beste herausgeholt. Wenn du Achter auf der Strecke bist, solltest du in Führung liegen können“, sagte Meeke im Mittagsservice.
Der Brite geht mit 2,4 Sekunden Vorsprung auf Andreas Mikkelsen in den Nachmittag. „Mal sehen, was auf der zweiten Schleife passiert. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, was die Reifen angeht“, wollte Meeke sich noch nicht festlegen. Auch der Morgen war von Reifendiskussionen bestimmt, nach schlammigen Bedingungen zum Auftakt war die Strecke auf der zweiten und dritten WP trocken.
„Straßenkehrer“ Ogier fiel nach der Bestzeit auf der ersten WP zurück und liegt vor Jari-Matti Latvala auf Rang vier. „Natürlich war hier viel loser Schotter. Ich hätte nicht schneller sein können“, meinte der WM-Führende, der den Schaden mit 8,4 Sekunden Rückstand auf die Spitze in Grenzen halten konnte. Die Top-3 Meeke, Mikkelsen und Mikko Hirvonen liegen innerhalb von 3,3 Sekunden, nur 9,4 Sekunden trennen den Spitzenreiter von Thierry Neuville auf Rang sechs.
Deutschland-Sieger Neuville ließ auf der Auftaktprüfung Zeit liegen, weil er nach einer Landung auf der Nase des Hyundai i20 WRC die Wassertemperatur im Auge behielt und eine Abzweigung verpasste. Auch Mads Östberg schoss übers Ziel hinaus und ist Achter hinter Haydon Paddon, der ebenfalls kurz neben der Strecke war. Robert Kubica belegt nach einem Dreher Rang neun.
Chris Atkinson ist bei seinem Heimspiel nur Zehnter. „Ich bin noch nicht wirklich angekommen, habe überhaupt keinen Rhythmus gefunden. In dem Fall muss man einfach von Gas gehen. Ich habe sechs Monate nicht im Auto gesessen, das ist nicht so einfach wettzumachen. Es ist frustrierend, aber ich muss es jetzt einfach rumreißen“, seufzte der Australier.

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