McShea holt PWRC-Heimsieg

Während Mark Higgins seine Meisterschaftsambitionen nach dem Ausfall aufgeben musste, hat Gabriel Pozzo nun alle Trümpfe in der Hand.

19. November 2007

Michael Heimrich

Wie schon in Spanien und Korsika war es Andreas Aigner, der das Tempo in der Gruppe N-Wertung setzen konnte. Bis zur siebten Wertungsprüfung sah alles gut aus, doch dann musste sich der Österreicher von den rutschigen Wegen geschlagen geben und überschlug sich. Der Red Bull-Junior entschuldigte sich bei seinem Team für den entstandenen Schaden, was Raimund Baumschlager jedoch nicht davon abhielt den Wagen nicht mehr in den Wettbewerb zu lassen. Beim Saisonfinale darf es der Youngstar dann besser machen.

So war es Mark Higgins, der vom Ausfall des Führenden profitierte und das Tempo vorgeben konnte. Doch am zweiten Tag musste auch der amtierende irische Vizemeister nach einem Ausrutscher ebenfalls aufgeben. Somit sind seine Chancen auf den PWRC-Titel dahin, dafür kann Higgins immer noch den Titel in der britischen Meisterschaft holen, der ebenfalls bei der Wales Rally GB entschieden wird.

Um den diesjährigen Titel in der Produktionswagen-Weltmeisterschaft kämpfen somit nur noch zwei Fahrer. Da der Japaner Toshihiro Arai bereits an sechs Veranstaltungen teilgenommen hat, bleibt ihm nichts anderes als abzuwarten und auf seine Markenkollegen von Subaru zu hoffen. Denn dank des dritten Ranges in Irland hat der Argentinier Gabriel Pozzo immer noch alle Chancen auf den Titel in der PWRC. Wegen eines Punkterückstands von neun Zählern muss der ehemalige PWRC-Champion jedoch beim Saisonfinale jedoch gewinnen.

Den Sieg holte letztendlich nach dem Ausfall des Portugiesen Armindo Araujo der PWRC-Champion von 2003, der Ire Niall McShae. Noch vergangene Woche startete McShea noch beim IRC-Lauf in China und konnte den Einsatz beim WM-Heimspiel erst dank eines neuen Sponsors erst kurz vor der Veranstaltung perfekt machen.

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