Loeb siegt in Argentinien

Alle Hoffnungen der Konkurrenz waren umsonst: Sebastien Loeb gewinnt auch die Rallye Argentinien und setzt eine weitere Rekordmarke.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Zum dritten Mal in Folge hat Sebastien Loeb die Rallye Argentinien gewonnen und damit die alte Rekordmarke von Tommi Mäkinen eingestellt. Der Franzose war auch am letzten Tag nicht mehr einzuholen und entschied den sechsten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2007 klar für sich.

Sein ärgster Verfolger Marcus Grönholm hatte durch die Erweiterung der letzten Etappe noch einmal Hoffnung geschöpft. Doch Loeb erteilte mit zwei weiteren Bestzeiten am Morgen allen finnischen Siegträume eine Abfuhr und gewann die Rallye Argentinien mit 36,7 Sekunden Vorsprung vor Marcus Grönholm.

Für dessen Teamkollegen Mikko Hirvonen endete die Rallye Argentinien zwar auf dem dritten Platz, aber der junge Finne musste erneut erkennen, dass er den Speed von Grönholm und Loeb nicht mitgehen konnte. „Vielleicht lag es an meiner fehlenden Erfahrung, aber eine echte Chance mit den Beiden mithalten zu können hatte ich zu keiner Zeit“, bilanzierte Hirvonen.

Während Jari-Matti Latvalla einen sicheren vierten Rang nach Hause fuhr, wurde es im Kampf um Position fünf noch einmal spannend. Dani Sordo, auf der gestrigen Etappe nach Hydraulikproblemen zurückgefallen, fuhr sich mit zwei Bestzeiten deutlich nach vorne. Chris Atkinson, der zunächst Henning Solberg überholen konnte und Platz fünf eroberte, büßte wenig später wieder wertvolle Zeit und fiel erneut zurück. Der Australier musste sich dem heranstürmenden Sordo geschlagen geben, der sich jedoch an Solberg die Zähne ausbiss und am Ende mit Rang sechs Vorlieb nehmen musste. Manfred Stohl konnte im Verlaufe der letzten Etappe keine Zeit mehr gut machen und holte den letzten Punkterang.

Ohne Punkte endete für Petter Solberg der Ausflug nach Südamerika. Mit einem Motorschaden musste der Norweger seinen Subaru Impreza kurz vor dem Ziel der zweiten Etappe abstellen, konnte dem Auftritt aber dennoch etwas Gutes abgewinnen. „Man hat gesehen, dass wir uns erneut verbessern konnten“, so Solberg, der nun auf mehr Glück in Sardinien hofft.

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