Loeb gewinnt erste Etappe

Der Tango auf dem Schotter Argentiniens brachte eine ganze Reihe von Favoriten ins Stolpern. Am Abend kann Sebastien Loeb den Etappensieg feiern.

28. März 2008

Michael Heimrich

Dabei hatte der Tag für den Franzosen alles andere als optimal begonnen. Mikko Hirvonen war Dank einer Galavorstellung bereits nach zwei Wertungsprüfungen über 50 Sekunden enteilt und Loeb haderte mit den Reifen und dem Setup seines C4. „Wir können ihm nicht folgen“, musste der Weltmeister gestehen.

Doch das Blatt wendete sich schnell. Hirvonen erwischte auf der fünften Prüfung einen Felsbrocken und ramponierte sich die Radaufhängung so stark, dass für ihn die Etappe vorzeitig zu Ende war. Loeb zog kampflos vorbei, auch wenn dies gar nicht nach seinem Geschmack ist. „Ich pflege lieber das direkte Duell“, ließ er wissen und verwaltete seinen Vorsprung von über 1:30 Minuten bis ins Ziel.

Auch Chris Atkinson trotzt erfolgreich den widrigen Bedingungen in Argentinien und bleibt Zweiter. Teamkollege Petter Solberg klagte zwar über Probleme mit den Dämpfern, kann aber seinen dritten Rang weiterhin erfolgreich gegen Gigi Galli verteidigen. Der Italiener liegt aber nur 8.8 Sekunden hinter dem Norweger. Ohne die verhängte Zeitstrafe wegen Überschreitung der Servicezeit wäre Galli Dritter. 

LOKALHELD: Federico Villagra liegt nach dem ersten Tag auf Platz sechs

Die Attacke auf das Podium musste Dani Sordo am Abend verschieben. Durch ein Problem mit der Lenkung büßte der Spanier gegen Ende der Etappe zu viel Zeit ein und muss sich vorerst mit Rang fünf begnügen. Hinter ihm trumpft Frederico Villagra beim Heimspiel als Sechster groß auf. Matthew Wilson belegt Platz sieben und Jari-Matti Latvala meldet sich auf der achten Position in den Punkterängen zurück. Auf der zweiten Prüfung hatte sich der Finne überschlagen, als er in einer schnellen Rechtskurve eine Böschung hinab segelte.

Für Suzuki endete der Tag mit einem Totalausfall. Schon vor dem Start der ersten Prüfung parkte PG Andersson seinen SX4 mit einem Elektronikdefekt. Toni Gardemeister hielt sich wacker in den Punkterängen, ehe er auf der vorletzten Prüfung ebenfalls einen Stein erwischte und die Aufhängung demolierte.

In der PWRC kann Andreas Aigner groß auftrumpfen. Der RedBull-Junior liegt am Ende des ersten Tages mit einem Vorsprung von 1:38 Minuten klar in Führung. Uwe Nittel war bereits auf der ersten Prüfung mit einem defekten Ölkühler ausgeschieden.

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