Loeb feiert 40. WM-Sieg

Unbeeindruckt von den Angriffen der beiden Ford-Piloten hat Sebastien Loeb seine Führung bis ins Ziel der Rallye Italien erfolgreich verteidigt.

18. Mai 2008

Michael Heimrich

Die Rolle des Straßenkehrers begleitete Sebastien Loeb auch durch die heutige Schlussetappe der Rallye Italien. Doch vom vermeintlichen Nachteil gegenüber der Konkurrenz ließ sich der Weltmeister wenig beeindrucken und verteidigte seine Führung erfolgreich gegen die ständigen Attacken der beiden Ford-Piloten. Mit 10.6 Sekunden Vorsprung gewinnt Loeb zusammen mit Copilot Daniel Elena die Rallye Italien und meldet sich nach der Nullnummer in Jordanien eindrucksvoll im Titelkampf zurück. „Es war ein enger Kampf bis zum Schluss“, lobte Loeb die Konkurrenz und freute sich über seinen 40. WM-Erfolg. „Der Sieg ist sehr wichtig für uns.“

Im Ford-Service wird sich Teamchef Malcolm Wilson mehrfach die Haare gerauft haben, denn Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala lieferten sich auf den letzten Wertungskilometer ein Duell auf Messers Schneide. Am Ende setzte sich Hirvonen mit nur 4.7 Sekunden Vorsprung durch und verteidigte seine WM-Führung. „Jari hat den ganzen Tag viel Druck gemacht. Jetzt bin ich froh über Platz zwei“, so Hirvonen. Aber auch Latvala hatte Grund zur Freude. „Nach unserem Pech am Freitag hatte ich mir einen Platz in den Top-5 ausgerechnet. Umso glücklicher bin ich, dass es der dritte Rang geworden ist“, so der Finne.

Auch Gigi Galli hatte Grund zum Strahlen. Der Italiener konnte Dani Sordo hinter sich halten und Rang vier nach Hause fahren. „Jetzt brauche ich wirklich mal eine Dusche“, grinste der Italiener. Für Chris Atkinson endet der Ausflug auf die Mittelmeerinsel mit dem sechsten Rang. Der Australier hatte diesmal umsonst auf Probleme der Vorderleute gehofft, um noch besser abzuschneiden. Er und Teamkollege Petter Solberg – der am Ende nicht einmal in die Top-8 kam – können nach dem bescheidenen Auftritt in Sardinien die Premiere des neuen Imprezas kaum noch erwarten. „Aber ob dieser schon in Griechenland kommen wird, weiß ich nicht“, so Atkinson. 

Um die Verteilung der letzten beiden Punkteränge stritten sich bis zum Schluss Henning Solberg und Urmo Aava. „Aber Henning war heute zu stark für uns“, musste Aava eingestehen, der 18 Sekunden hinter dem Norweger auf Rang acht landete. „Ich habe nicht nur Punkte für das Munchis-Team geholt, sondern nun auch meinen Bruder in der Weltmeisterschaft überholt. Wenn das nichts ist“, grinste der Blondschopf zufrieden.

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