Letzter Auftritt von BFGoodrich

Nachdem Pirelli ab 2008 die Rallye-WM als Alleinausrüster mit Reifen ausrüsten wird, steht für BFGoodrich in Wales der letzte Lauf auf dem Programm.

26. November 2007

Michael Heimrich

Eine kurze, dafür umso erfolgreichere Ära neigt sich ihrem Ende zu: Die Wales-Rallye Großbritannien, Finale der diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft, ist für Reifenspezialist BFGoodrich der auf absehbare Zeit letzte Auftritt in der Königsklasse dieser Motorsport-Kategorie.

In den vergangenen zwei Jahren seit ihrem Debüt in diesem Championat hat die Marke alle vier WM-Titel errungen und wird sich – aller Voraussicht nach – mit 32 Laufsiegen und ohne eine einzige Niederlage verabschieden. Dem Rallye-Sport bleibt BFGoodrich jedoch erhalten: Der Pneu-Hersteller verstärkt sein Engagement in der aufstrebenden Intercontinental Rally Challenge (IRC) sowie in unterschiedlichen nationalen Meisterschaften. 

Auch wenn das Ende des Rallye-WM-Engagements der amerikanischen Reifenmarke bereits seit Jahresbeginn feststand: Das hohe Entwicklungstempo wurde von dieser Entscheidung nicht beeinflusst – wie zum Beispiel der neue Schotterpneu vom Typ „g-Force Travel 10“ bewiesen hat, den BFGoodrich bei der Akropolis-Rallye Griechenland erstmals einsetzte. Auch auf die Wales-Rallye Großbritannien bereiteten sich die Techniker und Ingenieure aus Clermont-Ferrand mit gewohnter Präzision vor.

Insgesamt 60 Reifen durften die Priorität-1-Fahrer im Vorfeld für das Saisonfinale nominieren, von denen für die Rallye und den sogenannten „Shakedown“ aber nicht mehr als 38 zum Einsatz kommen dürfen. Zur Wahl stehen g-Force Gravel-Pneus in vier verschiedenen Laufflächenmischungen: Der extraweiche „8-“ eignet sich für regnerische Verhältnisse und besonders geringe Außentemperaturen, der mittelweiche „8“ funktioniert bei gleichen Bedingungen und Wärmegraden zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Der „9-“ ist eine mittelweiche Mischung, die sich für das erstmalige Absolvieren einer jeden Wertungsprüfung eignet, während der g-Force Gravel „9“ auch mit nahezu sommerlicher Witterung (bis 25 Grad) zurecht kommt.

Letztmalig weisen alle Reifen auch das pannenresistente „Mousse“-System auf, das im Falle einer Beschädigung von Pneu oder Felge ein ungehindertes Fortkommen sowie die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer garantiert – die ATS-Technologie ist ab dem kommenden Jahr nicht mehr erlaubt.

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