Latvala will in sich gehen

Es ist eine scheinbar unendliche Geschichte. Immer wieder beschädigt Jari-Matti Latvala sein Auto an Steinbrocken, die ihm mögliche Siege kosten. An diesem Problem will der Finne jetzt intensiv arbeiten, sonst ramponiert er sein Image noch mehr.

2. April 2012

Michael Heimrich

Er gilt als ultraschnell, aber gleichermaßen als fehlerbehaftet. Immer wieder bringt sich Jari-Matti Latvala um mögliche Erfolge, weil ihm Missgeschicke unterlaufen, mit denen kein anderer Fahrer zu kämpfen hat.

"Ich habe bei den vergangenen Veranstaltungen einfach zu oft irgendwelche Steine auf der Strecke getroffen, an diesem Problem muss ich arbeiten. Vielleicht schneide ich die Kurven zu hart an, vielleicht muss ich schneller auf unvorhergesehene Situationen reagieren", zeigte sich Latvala selbstkritisch. "Den Rest der Saison werde ich mir meine Ziele nur noch Rallye für Rallye setzen. Die WM ist noch jung. Jetzt muss ich mich konzentrieren, um dieses entspannte Gefühl und den Spaß am Fahren zurückzugewinnen."

Trotz der vielen Ausfälle steht Ford weiterhin hinter ihm. "Ich bin sehr dankbar für den großartigen Rückhalt, den Malcolm Wilson und das ganze Team mir geben – auch wenn wir angesichts der verpassten Chance alle sehr enttäuscht sind", sagte Latvala. "Wir haben einen Doppelsieg auf dem Silbertablett serviert bekommen, aber nicht genutzt. Doch was passiert ist, ist passiert. Wir gucken jetzt nach vorne und versuchen, die richtigen Lehren aus den Geschehnissen zu ziehen. Gottseidank bin ich mental viel gefestigter als noch vor wenigen Jahren. Darum weiß ich, dass ich aus diesem Missgeschick gestärkter hervorgehen werde."

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