Kalle Rovanperäs Einstieg in den Rundstreckensport wurde früh ausgebremst. Beim Auftakt der japanischen Super-Formula-Serie litt der Finne unter Lagerungsschwindel, wodurch er kaum Einsatzzeit sammeln konnte. Bereits zuvor hatte er in einer neuseeländischen Formelserie Einsätze verpasst, darunter auch das Finale. Im März zog er schließlich die Konsequenz und beendete sein Super-Formula-Engagement aus gesundheitlichen Gründen.
Die Nachricht über seinen Rückzug aus der Super Formula sorgte umgehend für Spekulationen über ein mögliches Comeback im Rallyesport. Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala erteilte diesen jedoch eine klare Absage. „Das ist auch deshalb nicht möglich, weil wir alle Plätze und Autos besetzt haben. Die Verträge sind unterschrieben. Ein einmaliger Einsatz ist nicht völlig ausgeschlossen, aber man muss sich fragen, was es bringen würde, wenn Kalle nur eine Rallye fährt“, sagte Latvala gegenüber Ilta Sanomat.
Gleichzeitig betonte der er, dass Rovanperä weiterhin im Motorsport aktiv bleiben werde: „Kalle hat sich entschieden, sich auf den Rundstreckensport zu konzentrieren. Auch wenn er nicht in der Super Formula fährt, gibt es andere Kategorien, in denen er antreten kann. Ich glaube, dass Kalle irgendwo fahren wird. Das ist auch mental wichtig.“
Auch Manager Timo Jouhki widersprach den Comeback-Gerüchten deutlich. Demnach gebe es keinerlei Anfragen und Rallye-Einsätze stünden derzeit nicht auf der Agenda.

