Latvala: „Froh überlebt zu haben“

Den schlimmsten Unfall seiner Karriere erlebte Jari-Matti Latvala ausgerechnet an seinem 24. Geburtstag. Der Finne ist froh, den Unfall überlebt zu haben.

3. April 2009

Michael Heimrich

Der Schrecken stand ihm noch am Nachmittag ins Gesicht geschrieben. Jari-Matti Latvala war vorzeitig aus der Rallye Portugal ausgeschieden, nachdem  er sich 17 Mal mit seinem Ford Focus WRC überschlagen hatte. Amateuraufnahmen zeigten die ganze Wucht des Abflugs, bei dem Fahrer und Beifahrer glücklicherweise unverletzt blieben.

„Es war sehr, sehr furchteinflößend. Ich bin auf einer Kuppe zu schnell auf eine Linkskurve zugefahren. Ich habe noch versucht, das Auto in die Kurve zu werfen, aber das hat nicht funktioniert. Wir sind über die Absperrung geflogen und haben uns die Böschung hinab überschlagen“, erklärt Latvala den Hergang. „Wir haben uns überschlagen und nochmals überschlagen. Ich weiß nicht, wie oft genau, aber ich hatte während des Unfalls die Zeit, darüber nachzudenken wie das enden könnte und was passieren könnte. Und das war nicht schön.“

„Als wir uns überschlugen konnte ich sehen, wie der Überrollkäfig immer mehr auf mich zukam. Wenn man so einen Unfall hat, dann denkt man, dass es gleich aufhören wird, dass der Krach gleich weg ist. Aber dieses Mal war das nicht der Fall. Es ging einfach immer weiter“, schauderte es Latvala noch immer und lobt die Sicherheitsausrüstung der heutigen Autos, die ihm möglicherweise das Leben gerettet haben. „Die Arbeit der FIA und von Ford haben definitiv geholfen, dass Miikka und ich das überstanden haben. Vor 10 oder 20 Jahren wäre das nicht so passiert. Die Arbeiten am Seitenaufprallschutz und den Sitzen, alles hat geholfen und dafür muss ich mich sehr bedanken.“

Hier gibt es das Video vom Latvala-Crash…

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