Latvala: „Das passiert mir nie wieder“

Sichtlich geknickt kehrte Jari-Matti Latvala nach seinem Ausfall in den Servicepark zurück. Auf ihn ruhten die Hoffnungen von Volkswagen, doch der Finne konnte sie dieses Mal nicht erfüllen. Eine nachträgliche Änderung im Aufschrieb führte zum Unfall.

24. August 2014

Michael Heimrich

Die Weinberge entlang der Mosel sehen nicht nur idyllisch aus, sie verschlucken auch gerne am Limit bewegte Rallyefahrzeuge. Jari-Matti Latvala wird nicht der letzte Fahrer sein, der um sich herum plötzlich nur noch grüne Blätter sieht, aber der Ausfall am frühen Sonntagmorgen war für den Finnen besonders bitter. Nach dem Abflug von Weltmeister Sebastien Ogier lastete der Druck auf seinen Schultern, schließlich hat Volkswagen bisher alle WM-Läufe gewonnen, außer der Rallye Deutschland. Mit 50 Sekunden Vorsprung konnte sich Latvala die letzten vier Prüfungen der heutigen Etappe gut einteilen, doch schon nach wenigen Kilometern war Schluss.
„Ich kenne die Dhrontal-Prüfung sehr gut, sie wird schon seit Jahren gefahren. Für diese Kurve hatte ich bisher eine Warnung in meinem Aufschrieb stehen. Diese Bemerkung habe ich nach dem Training Anfang dieser Woche streichen lassen. Deswegen waren wir jetzt einfach zu schnell“, schilderte Latvala. „Zur Sicherheit habe ich im ersten Teil, der sehr rutschig war, Tempo herausgenommen. Als die Strecke trockener wurde, habe ich wieder etwas mehr Gas gegeben. Doch dann gerieten wir mit dem Heck auf das nasse Gras und das Heck brach aus.“ Anschließend rodelte Latvala den Weinberg hinab, aus dem es keinen Ausweg mehr gab.
„Ich schwöre, so etwas wird mir nie wieder passieren“, zeigte sich Latvala selbstkritisch und gleichzeitig motiviert. „Natürlich wäre ein Sieg perfekt für meine Titelchancen gewesen. Aber ich werde nicht aufhören zu kämpfen. Bei der Rallye Australien habe ich die nächste Chance, den Rückstand zu Sebastien Ogier zu verkürzen.“

VIDEO: Abflug Sebastien Ogier

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