Latvala baut Führung aus – Kubica auf Abwegen

Jari-Matti Latvala hält Andreas Mikkelsen in Schach. Im Dreikampf um den letzten Podiumsplatz liegt Mads Östberg vorn. Kubica fliegt gleich zwei Mal von der Strecke.

7. Februar 2014

Michael Heimrich

Jari-Matti Latvala hat den Sieg bei der Rallye Schweden fest im Blick. Der Finne im VW Polo baute den Vorsprung auf Teamkollege Andreas Mikkelsen im Nachmittag von 1,6 auf zehn Sekunden aus, büßte dann aber auf der Sprintprüfung in Hagfors die Hälfte davon wieder ein, weil seine Reifen in die Knie gingen. „Kein tolles Gefühl, auf einer solchen Prüfung so viel Zeit liegen zu lassen. Aber meine Reifen sind am Ende.“ Latvala geht mit 4,8 Sekunden auf Mikkelsen in die Zuschauerprüfung zum Abschluss des Tages.

Schnellster war erneut Sébastien Ogier, der sich mit einer Reihe von vier Bestzeiten (plus zwei auf der ersten Schleife) wieder in die Punkte arbeitete. Auf „Rämmen2“ über 22 Kilometer nahm er Latvala unglaubliche 11,1 Sekunden ab. Ogier liegt mittlerweile wieder auf Rang zehn – Ziel ist aber der sechste Platz. „Der einzige, dem ich etwas vorwerfen kann, bin ich selber. Ich war einfach dumm“, ärgerte sich der Weltmeister noch immer über seinen Fehler. „Der Tag gestern war viel schwieriger, und da war alles super. Dann war ich heute Morgen unkonzentriert und bin hart bestraft worden. Das wird mir eine Lektion sein.“

Fehler waren auch im Nachmittag zu sehen. Für Hyundai gab es auf der WP „Lesjöfors 2“ ein Déjà-Vu: Nach Thierry Neuville blieb dieses Mal Juho Hänninen stecken (Neuville: Nur ein kleiner Einschlag). Auch Robert Kubica flog von der Strecke, schaffte es aber mit Unterstützung der Fans mit zehn Minuten Verspätung ins Ziel. Kubica zog sich dabei den Ärger von Mikko Hirvonen und Mads Östberg zu, die sich über verlorene Zeit beklagten.

Hirvonen gab durch das unfreiwillige Bremsmanöver den vierten Platz an Ott Tänak ab, schob sich aber direkt im Anschluss wieder an dem Fiesta-Kollegen vorbei. Und Kubica sorgte ein zweites Mal für Kopfschütteln. Auf der WP „Rämmen 2“ verlor er erneut über zehn Minuten, als das Heck des Ford Fiesta ein weiteres Mal flöten ging und erneut zahlreiche Fans zu Hilfe eilten – was dem heranfliegenden Östberg einen gehörigen Schreck einjagte.

„Ich hatte gerade eine unheimliche Begegnung mit einem Formel 1-Fahrer und ein paar Fans“, schnappte der Norweger nach Luft, belegt aber weiter Rang drei vor Mikko Hirvonen (+18 auf Östberg) und Ott Tänak (+6,2 auf Hirvonen) – wer am Samstag auf dem Podium steht, ist noch längst nicht entschieden. Kris Meeke freute sich über seine Fortschritte ist nun Sechster. Pontus Tidemand hat auf dem siebten Platz nur 2,6 Sekunden Vorsprung auf seinen Stiefvater Henning Solberg. Elfyn Evans ist Neunter, hinter Ogier belegt Craig Breen Rang elf.

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