Wie zufrieden bist Du nach dem Shakedown?
„An die Reifen muss ich mich noch mehr gewöhnen. Vor allem, wenn viel Schnee liegt, ist es etwas anspruchsvoller. Diese Bedingungen hatten wir bei unseren Tests nicht wirklich. Und auf nationaler Ebene fahre ich mit einem anderen Fabrikat – gleiche Spikelänge, aber andere Marke und anderes Profil. Daran muss ich mich anpassen. Ich glaube aber nicht, dass das auf der ersten Durchfahrt ein großes Problem sein wird.“
Beim Test hattet ihr also deutlich weniger Schnee?
„Genau. Wir hatten perfekte Winterbedingungen – vielleicht fünf Millimeter Schnee auf der Prüfung. Wenn man auf der Strecke ein paar Mal hin und her fährt, entsteht etwas loses Material, aber nicht viel. Heute Morgen war das schon ein kleiner Weckruf.“
Du meinst, als es in einer Kurve ziemlich knapp wurde und es in den Graben ging?
„Ja, da gab es keine Chance mehr zu bremsen, als die Profilblöcke voll waren. Aber genau dafür ist der Shakedown da. Es ist besser, so etwas dort zu erleben. Außerdem war es keine schnelle Stelle – also alles in Ordnung.“
Spürst Du Druck vom Team?
„Noch nicht. Vielleicht kommt das morgen (lacht). Ich denke, das Team will erst einmal sehen, wo wir am Morgen stehen. Danach werden wir konkrete Ziele formulieren.“
Gibt es abgesehen von den Reifen noch etwas am Auto, das Dich überrascht?
„Nein, alles fühlt sich gut an.“
Wird nach dem Shakedown noch groß am Setup gearbeitet?
„Nein. Der Shakedown ist nicht wirklich repräsentativ. Wir haben minimal an den Dämpfern etwas ausprobiert – ein Klick, das macht kaum einen Unterschied. Ich wollte das Auto nicht auf Basis dieser Bedingungen abstimmen. Wir vertrauen dem Setup aus dem Test.“

