„Könnte knapp zugehen“

Hitzeschlacht auf Hitzeschlacht: Nach der schweißtreibenden Rallye Jordanien geht es für die WM-Teams nun auf Sardinien weiter.

12. Mai 2008

Michael Heimrich

Die erste reine Schotterveranstaltung auf europäischem Boden im diesjährigen WM-Kalender läutet ein Trio von Mittelmeer-Veranstaltungen ein, bevor eine längere Sommerpause folgt. Auf der beliebten Urlaubsinsel warten rund um den pittoresken Start- und Zielort Porto Cervo sowie das Rallye-Zentrum in Olbia 17 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 344,73 Kilometer auf die Teams.Die Charakteristik der schnellen, aber engen Strecken verdeutlicht, wie anspruchsvoll die Aufgabe ist, die den WM-Cracks bevorsteht: Unter einer feinen Sandschicht verbirgt sich ein harter Untergrund, der oftmals von Längsrillen durchzogen ist und spätestens bei der zweiten Passage über diese Prüfungen zum Vorschein kommt.

„Das heißt aber nicht, dass die Rallye Italien zu den besonders materialmordenden WM-Läufen zählt“, erläutert Mikko Hirvonen, der die Fahrerwertung mit fünf Punkten anführt. „Dieser Tabellenstand bringt es aber mit sich, dass ich zumindest auf der Freitags-Etappe jeweils als erster auf die Strecke gehen muss und die losen Steine für die Nachfolgenden von der Straße fegen werde, die dadurch eine saubere Linie vorfinden. Aber darüber mache ich mir keine Sorgen. In Jordanien lagen am Freitagabend die vier Bestplatzierten Fahrer innerhalb von 15 Sekunden – so knapp könnte es auch auf Sardinien zugehen.“

Kann Hirvonen auf Platz zwei bei der Vorjahresausgabe dieser Veranstaltung zurückblicken, so kam sein Teamkollege Jari-Matti Latvala an der Südspitze Italiens über Rang neun noch nicht hinaus – was dem 23-Jährigen keine Sorgen bereitet: Am Steuer des Ford Focus konnte der Sieger der Rallye Schweden speziell auf losem Untergrund seine ungeheuerliche Schnelligkeit immer wieder aufblitzen lassen. „Ich freue mich auf diese Veranstaltung, auch wenn abseits der Ideallinie tückische Felsen und Steine lauern, die keinen Fehler verzeihen“, so der Finne. „Ich versuche, so präzise wie möglich zu fahren. In Jordanien war ich noch etwas zu quer unterwegs. Bei den bevorstehenden Testfahrten möchte ich eine ausgewogenere Balance meines Turbo-Allradlers auf Schotterpneus erarbeiten.“

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