WM 2012

Japaner hoffen auf Toyota

Die Veranstalter der Rallye Japan kämpfen um ihre Rückkehr in die Weltmeisterschaft und hoffen dabei auf Schützenhilfe von Toyota.

<strong>ABSCHIED:</strong> Die Rallye-WM tritt 2011 nicht in Japan an

Es ist noch gar nicht lange her, da tummelten sich gleich drei japanische Hersteller in der Rallye-WM. Aus diesem Grund war allen Beteiligten gewusst, wie wichtig ein WM-Lauf in Nippon war. Doch die Zeiten haben sich geändert. Von der japanischen Übermacht ist nichts mehr geblieben, nacheinander stiegen Toyota, Mitsubishi, Subaru und Suzuki aus. Dementsprechend heftig wackelte der japanische WM-Lauf und flog aus dem Kalender für 2011 raus.

 

Die Organisatoren in Japan hoffen auf ein Comeback 2012 und setzen ihre Hoffnungen auch auf ein Comeback von Toyota in der Rallye-WM. "Im Juli gab es plötzlich in einer großen japanischen Autozeitung einen Artikel darüber, dass die Gerüchte um Toyota wahr werden könnten", erklärte Rallye-Chef Dmitry Krivtsov. "Toyota hat zwar nie etwas bestätigt, aber auch nicht dementiert. Ich bin mir sicher, wenn sie zurückkommen, dann sind auch wir wieder mit dabei."

 

Im kommenden Jahr wollen die Veranstalter wieder Teil der Asien-Pazifik-Meisterschaft sein, aber die Rallye-WM bleibt das Hauptziel. "Japan verdient einen WM-Lauf, schon alleine damit man in Asien fährt. Wenn man eine Weltmeisterschaft hat, muss man in Asien sein", so Krivtsov weiter, der nicht nur auf Druck durch Toyota hofft. "Für Citroën ist Japan sicher kein wichtiger Markt, aber für BMW schon, jetzt wo Mini dabei ist."

  

GALERIE: Die Bilder der Rallye Japan 2010...

 

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