Irland: Gute Chance auf Fortsetzung

Dank guter Organisation und starker Atmosphäre hat sich die Rallye Irland in eine starke Position für den WM-Kalender 2009 gebracht.

21. November 2007

Michael Heimrich

Vor allem englische Beobachter, die Erfahrung mit irischen Rallyes haben, befürchteten, das Debüt der Iren in der Rallye-WM werde im Verkehrsinfarkt versinken. Abgesehen von wenigen Versatzstücken um die Hauptstädte Dublin und Belfast existieren keine Autobahnen auf der grünen Insel. Eine einzige Landstraße bildete zwischen dem Rallye-Zentrum in Sligo und Enniskillen das Rückrad der Veranstaltung. Der Veranstalter rechnete mit 150.000 Zuschauern, die Polizei hatte zum Ende die Auswertung noch nicht abgeschlossen, war aber sicher, dass die Schätzung klar übertroffen wurde.

In jedem Fall musste keine einzige Prüfung abgesagt werden. Die Rallye-Teilnehmer standen lediglich auf der einzigen Straße zur Abschlussprüfung Mullaghmore ein paar Minuten im Stau. Durch das völlig überlaufene Sligo wurden die Teilnehmer schließlich in Konvois mit Motorrad-Eskorte zum Ziel geleitet. Die Polizei war auffallend freundlich und hilfsbereit, die Streckenposten nahezu überall entspannt. Schirmherr Eddie Jordan berichtete schon am Samstagabend, FIA-Präsident Max Mosley habe sich bereits wohlwollend über die gelungene Premiere geäußert. 

RÜCKBLICK: Das war die Rallye Irland 2007…

Die hohe Zuschauerzahl und eine Starterliste mit 33 World-Rally Cars, von denen einheimische Teilnehmer mehr als ein Drittel stellten, sprach zusätzlich für den neuen Kandidaten. Die WM-Stars mochten sich auf mancher Prüfung wegen schmaler Pisten und des hohen Tempos fürchten, doch ablehnend standen sie der Rallye nicht gegenüber. Nur Wenigen waren die Strecken zu gefährlich. „Deutschland ist viel schlimmer“, sagte Petter Solbergs Beifahrer Phil Mills. Sébastien Loeb rechnete vor: „Hier hast du 85 Prozent Wiesen und 15 Prozent Bäume am Straßenrand, in Finnland ist es umgekehrt und das Tempo genauso hoch. Im Zweifelsfall fliege ich lieber hier von der Straße.“

Die meistgestellte Frage der irischen Journalisten im Ziel war, ob die Rallye Irland einen festen Platz im Kalender verdient hätte: „Dies ist etwas Einzigartiges. Sicher sind die Prüfungen extrem schwer, und viele Fahrer werden sie nicht mögen, aber das sollte kein Hindernis sein“, sagte Ford-Fahrer Mikko Hirvonen. Sieger Sébastien Loeb meinte: „Ich war jetzt drei Mal in Irland und habe jedes Mal gewonnen, ich komme auch gern noch ein viertes Mal hierher.“

Rückblick Rallye Irland von www.track24.de:

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