Industriespionage bei Michelin?

Ein gestohlener Michelin-Reifen könnte für einen handfesten Skandal in der Rallye-WM sorgen. Die Franzosen fürchten nun, dass wertvolle Details der Zusammensetzung bekannt werden.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Während der Rallye Japan wurde ein Michelin Z BTO-Reifen aus dem Servicepark gestohlen. Der Pneu, welcher im April sein Debüt in der Weltmeisterschaft feierte, spielte eine wichtige Rolle in der Titelverteidigung von Sebastien Loeb. Der Franzose konnte sechs Schotter-Rallyes in Folge gewinnen und ließ die favorisierte Pirelli-Konkurrenz alt aussehen.

„Es ist klar, dass bei einer genauen Untersuchung der BTO seine Geheimnisse preis gebwen wird“, so Michelin-Rallyechef Aime Chatard. „Der gestohlene Reifen war zudem mit dem ATS-Mousse-System ausgerüstet und ist damit eine Goldgrube an Informationen.“

Da Michelin die Herstellung eines BTO-Zwillings durch die Konkurrenz nicht verhindern kann, kündigten die Franzosen bereits vorsorglich an, dass man bei einem Einsatz einer Kopie des Erfolgsmodells, sofort alle Beteiligten im WM-Zirkus informieren würde.

In Frankreich fürchtet man nun, dass man um die Früchte der Entwicklungsarbeit gebracht wird. Immerhin musste man die richtige Mischung aus 150 Zutaten finden, ehe der Reifen zu einem Siegertyp wurde und den Franzosen zum WM-Titel verhalf.

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