In 2 Stunden vom S2000 zum WRC

Morrie Chandler, Chef der FIA Rallye-Kommission, bringt ein wenig Licht ins Dunkel des neuen technischen Reglements der Weltmeisterschaft.

7. Juli 2008

Michael Heimrich

Offiziell hieß es nur: FIA und beteiligte Hersteller haben sich über die Eckpunkte des neuen Reglements der Weltmeisterschaft geeinigt. Genauere Angaben über den künftigen Aufbau der neuen World Rally Cars wurden jedoch nicht gemacht.

Nun sorgt Morrie Chandler, Chef der FIA Rallye-Kommission, für etwas Aufklärung. „Beim technischen Reglement wird sich vorerst nichts ändern. 2010 könnte es auch dort ein Übergangsjahr geben. Fix ist: Ab 2011 muss ein WRC auf einem „Super-Production-Car basieren. Auch bei den Details ist man weiter, als das in der offiziellen Mitteilung zur Weltratssitzung nachzulesen ist. So ist geklärt, dass der Umbau eines „Super-Production Cars“ in einen WRC von acht Mechanikern in zwei Stunden erledigt sein muss. Bei einer Saugmotor-Basis sollen zwei zusätzliche Stunden zur Montage des Ladeluftkühlungssystems dazu kommen. Damit können Konstrukteure ja schon einmal etwas anfangen“, verriet Chandler gegenüber den Kollegen der Motorsport-Aktuell. „Leider sind einige Detail, wie zum Beispiel ob ein mechanischer oder teilelektrischer Antriebsstrang noch offen. Hier wollen die FIA-Techniker in den nächsten Wochen nochmals die Kosten-Nutzen-Rechnung überprüfen und dann zügig entscheiden.“

Neuer Diskussionsbedarf besteht in Sachen Chancengleichheit zwischen Gruppe-N-Fahrzeugen und Super2000-Autos. Im Lager von Subaru und Mitsubishi bewertet man aufmerksam das aktuelle Kräfteverhältnis und musste feststellen, dass die schnellen Sauger ihnen immer häufiger den Rang ablaufen. Nun fordert man von der FIA entsprechende Schritte, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

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