Hyundai droht Klage

MSD-Chef David Whitehead macht Ernst. Sollte es zu keiner Einigung zwischen seinem Team und Hyundai kommen, werden seine Anwälte viel Arbeit bekommen.

13. Oktober 2003

Michael Heimrich

„Es ist ganz einfach. Hyundai hat nicht bezahlt und wir können nicht mehr weitermachen“, erklärte MSD-Chef David Whitehead. „Da Hyundai aber vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen hat, kann ich nur folgern, dass man kein Interesse mehr an der Fortsetzung des Programms hat.“

Gespräche über eine Einigung scheiterten und man entschied deshalb bei den kommenden WM-Läufen nicht mehr teilzunehmen. „Es ist schade, dass es so kommen musste. Aber ich werde vor Gericht ziehen, damit diese Situation geklärt wird. Meine Anwälte bereiten nun die ersten Schritte vor, sollte die Zusammenarbeit so beendet werden“, so Whitehead weiter. „Mein Dank geht an unsere Partner und Fahrer, die uns in dieser schwierigen Zeit zur Seite gestanden haben. Aber auf an die über 100 Mitarbeiter, die ihren Job toll erledigten.“

„28 Jahre lang betreibe ich nun Motorsport, aber in solch eine Situation bin ich noch nie gekommen. Das ein Hersteller sich auf solch eine Art und Weise von einer Meisterschaft zurückzieht, ist wirklich beispiellos“, meinte Whitehead abschließend.

Aktuelle Schlagzeilen

Diskussion um Einstufung

Rally2-Teams in Sorge: Sind die Porsche zu schnell?

24. Februar 2026

Rückblick

Toyota 222D: The Black Beast

23. Februar 2026

Saisonauftakt

Video: Welfen-Winter-Rallye 2026

22. Februar 2026

WRC 2026

Rallye Sardinien: Alghero wird erneut Basis 

22. Februar 2026

Spendenaktion

Trauer um Ronny Hayn

20. Februar 2026

Rückkehr in die WM?

Tänak-Vertrauter ist überzeugt: „Er bereut den Hyundai-Wechsel“

19. Februar 2026

Alle Schlagzeilen

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.

Der Upload läuft... bitte lassen Sie dieses Fenster geöffnet.