Hohe Qualität in der PWRC

Der kommende Jahrgang in der Production Car WRC könnte wahrlich einer der besten der letzten Jahre werden. Es wird nicht einfach für Al-Attiyah.

23. Dezember 2006

Michael Heimrich

Als Favorit geht selbstverständlich der diesjährige PWRC-Champion Nasser Al-Attiyah ins Rennen und möchte seinen Titel erfolgreich verteidigen. Um dies zu gewährleisten hat Prodrive direkt im Anschluss an das WM-Finale eine überarbeitete Version des erfolgreichen Gruppe N-Subaru mit der Typenbezeichnung N12B getestet. Neben dem Subaru-Testfahrer Pasi Hagström durfte sich beim fünftägigen Test auch Guy Wilks ein Bild vom Allradler machen, der bislang die Fortsetzung des JWRC-Engagements nicht bestätigt hat.

Bestätigt ist dagegen die Teilnahme des Red Bull-Junioren Andreas Aigner, der mit einem Mitsubishi Lancer Evo IX des österreichischen Teams BRR, neben den geplanten Einsätzen in der Production Car WRC auch zusätzlich die Weltmeisterschaftsläufe in Monte Carlo und Norwegen bestreiten wird. Der Österreicher trifft auf wirklich schwere Gegner, denn neben Jari-Matti Latvala planen seine Landsleute Juha Hänninen, Aki Teiskonen und Kristian Sohlberg die Teilnahme am Championat.

Beim letzteren handelt es sich um den PWRC-Vizemeister von 2002, der sich im Endspurt Karajmit Singh geschlagen geben musste. Der Finne kommt beim erfolgreichen Team SYMS unter, der wie in diesem Jahr auf Fahrzeuge von Subaru setzt. Der polnische Champion Leszek Kuzaj, der in diesem Jahr Kunde bei SYMS war, plant nach dem Lernjahr den Kampf um Podestplätze unter der Nennung von Subaru Rally Team Poland. Noch weiter im Osten ist das russische Subaru-Händlerteam angesiedelt, dass von Alexander Dorossinskiy in der PWRC vertreten wird.

Aber Mitsubishi will das Feld nicht kampflos überlassen. So wird nach dem diesjährigen Wertungsauschluss das argentinische Tango Team wieder am Start sein mit den Fahrern Marcos Ligato, Sebastian Beltram und dem Champion von 2001, Gabriel Pozzo. Aus Schweden kommen ebenfalls Gerüchte, dass die in Deutschland bekannte Jennie-Lee Hermansson mit der ehemaligen Warmbold-Beifahrerin Gemma Price antreten könnte.

Einen starken Auftritt verspricht man sich jedoch vom portugiesischen Seriensieger Armindo Araújo, der mit seinem eingespielten Team den Schritt in die PWRC wagen will. Aufgrund noch fehlender finanzieller Zusagen konnte Araújo seine Teilnahme bis zum Nennschluß nicht abgeben und so muss das Team noch eine Bestätigung seitens der FIA bekommen. Aus Spanien dagegen kommen Gerüchte über die Teilnahme des Motorrad-Profis Alex Crivillé, der in der spanischen Schottermeisterschaft bislang einige Achtungserfolge erzielen konnte.

Unsicher bleibt jedoch weiterhin die Teilnahme der Super 2000-Fahrzeuge im Rahmen der PWRC. Bislang hat sich weder ein Fahrer noch ein Team geoutet an der Meisterschaft teilzunehmen.

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