Hirvonen gibt noch lange nicht auf

Der Versuch, in einem Interview ein wenig lustig und sarkastisch zu sein, ging für Mikko Hirvonen nach hinten los. Der Finne hat die Saison noch lange nicht abgeschrieben, wie er umgehend betonte.

3. März 2014

Michael Heimrich

Mikko Hirvonen schmiss die Flinte vorzeitig ins Korn: Nur wenn die Volkswagen-Piloten als erste Fahrer auf die Strecke müssen, hat der Rest der Meute überhaupt noch eine Chance gegen die Wolfsburger-Übermacht, polterte der Finne los und legte noch einen drauf: Fast sei es egal, wer hinter dem Steuer sitzt, der Polo R WRC ist der Konkurrenz technisch gesehen um mindestens zwei Längen voraus! 

Es waren starke Worte, die Hirvonen im Gespräch mit englischen Medien gebrauchte. Doch der britische und der finnische Humor ähneln sich offensichtlich nur bedingt, denn Hirvonen musste einige Tage später klarstellen, dass er versucht habe, spaßig und mit etwas Sarkasmus zu antworten. „Aber dieser Versuch ging wohl nach hinten los“, meinte Hirvonen und unterstrich noch einmal seine Motivation für den Kampf gegen Volkswagen. „Ich habe noch lange nicht aufgegeben!“

Schon am kommenden Wochenende will der M-Sport-Pilot in Mexiko zeigen, dass mit ihm weiterhin zu rechnen ist. „Für Jarmo (Lehtinen) und mich ist es in der Vergangenheit dort immer gut gelaufen. Hoffentlich setzt sich das in diesem Jahr fort“, sagte Hirvonen, der sich wie alle anderen Fahrer auch, auf die enorme Höhenlage der Prüfungen einstellen muss. „Man hat nicht so viel Leistung zur Verfügung. Das muss man bedenken und es verändert auch den eigenen Fahrstil. Wichtig ist, dass man das Tempo durch die Kurven mitnimmt, denn man kann auf den Geraden kaum Zeit gutmachen.“

Jede Etappe der Rallye Mexiko hält für die Teilnehmer jeweils eine besonders lange WP parat (El Chocolate, 44,03 km; Otatitos, 53,69 km; Guanajuatito, 55,92 km), Hirvonen freut sich darauf: "Es ist eine schöne Abwechslung, die wir nicht mehr so oft erleben. Für die Fahrer ist das eine gute Herausforderung, denn man muss konzentriert bleiben. Selbst wenn dir ein Fehler passiert, hast du die Chance ihn wieder gutzumachen. Hoffentlich werden wir in Mexiko wieder bei der Musik dabei sein. In Schweden war es gut, aber wir schafften es nicht bis nach ganz vorne. Jetzt versuchen wir es wieder."

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